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ADFC-Fahrradklima-Test 2016

Die Ergebnisse sind da!

Macht Radfahren in Winnenden Spaß oder ist es Stress?

Mehr als 120.000 Bundesbürgerinnen und -bürger haben 539 Städte und Gemeinden im Herbst 2016 bewertet. Wie die Städte im Einzelnen abgeschnitten haben, verrät die interaktive Karte auf der Internetseite www.fahrradklima-test.de des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V.

Als besonders positiv oder negativ bewerteten die Befragten in Winnenden folgende Kriterien:

Positiv

  • gute Wegweisung für Radfahrer
  • gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums
  • Radfahren macht Spaß

Negativ

  • kein oder geringes Angebot öffentlicher Leihfahrräder
  • schlechte Führung an Baustellen
  • wenig geeignete Abstellmöglichkeiten

Die Auswertung für Winnenden ist im folgenden PDF-Dokument dargestellt. Insgesamt 79 Teilnehmer haben die Stadt Winnenden bewertet.

ADFC-Fahrradklima-Test 2016 | Auswertung Winnenden (340,5 KB)

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2016 ist eine Befragung mit dem Ziel der vergleichbaren Erfassung von Radfahrbedingungen in Städten und Gemeinden. Erhoben wird dabei die subjektive Einschätzung hinsichtlich von für den Radverkehr wesentlichen Punkten. Das Konzept sieht vor, dass nicht ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung an der Erhebung teilnimmt (d. h. auch die Nichtfahrenden), sondern ein möglichst breiter Kreis an Viel- und Gelegenheitsradfahrern. Radfahrende als Zielgruppe von Maßnahmen zur Radverkehrsförderung übernehmen damit gleichzeitig die Funktion der Bewertung der Radverkehrsbedingungen. Die Erhebung wurde mit geringen Variationen in derselben Art auch in den Jahren 1988, 1991, 2003, 2005, 2012 und 2014 durchgeführt. Der ADFC-Fahrradklima-Test 2016 wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Die Erhebung und Aufbereitung der Daten wurde durch team red (www.team-red.net) durchgeführt.

Die Datenerhebung zum ADFC-Fahrradklima-Test 2016 erfolgte vom 01.09.2016 bis zum 30.11.2016. Deutschlandweit wurden Radfahrer gebeten, ihre Einschätzung zum Radverkehr in ihrer Stadt abzugeben. Die Bewertung der Fragen erfolgte in Form einer sechsstufigen Skala von 1 bis 6 zwischen zwei entgegengesetzten Antwortpolen ("semantisches Differenzial"). Vereinfacht kann die Bewertung als Schulnote interpretiert werden. Der Fragebogen konnte sowohl online (am Computer oder Smartphone) als auch in Papierform ausgefüllt werden. Wesentliche Verbreitungswege der Aufrufe zur Teilnahme waren die Mitgliedszeitschrift des ADFC, lokale und regionale Medienberichte (Rundfunk, Zeitung), Internetseiten von Städten sowie Werbeflyer und Plakate, z. B. in Fahrradläden und Ortsämtern. ADFC-Aktive auf lokaler Ebene spielten zumeist eine zentrale Rolle bei der Informationsverbreitung und Teilnahmegenerierung.

Insgesamt gingen 121.101 Interviews (116.132 online, 4.969 schriftlich) ein, von denen 116.937 Interviews nach verschiedenen Prüfungen (u. a. Aussortierung leerer Fragebögen und von Mehrfachteilnahmen) ausgewertet werden konnten. Die vorab festgelegt Mindestfallzahl an erforderlichen Teilnehmern (abhängig von der Stadtgrößenklasse: 100 für Städte über 200.000 Einwohner, 75 für Städte 100.000 - 200.000 Einwohner, 50 für Städte und Gemeinden unter 100.000 Einwohner) wurde von 539 Städten und Gemeinden erreicht, für die insgesamt 103.378 Interviews vorliegen. Die vorliegende Ergebnistabelle enthält nur Auswertungen aus diesen Orten. Bezug für die Stadtgröße sind die Daten des Statistischen Bundesamtes zum Stand 30.06.2016.