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wort+ton

Gegenseitig belebt sich Literatur und Musik bei wort+ton. Seit 15 Jahren ist die Reihe bekannt für ihre außergewöhnlichen Konzertprogramme unter der künstlerischen Leitung von Markus Hadulla.
Buchbar als Abonnement.

Nordlichter I: Theodor Storm zum 200. Geburtstag - Ein stiller Musikant

Montag, 23.10.2017
Klinikum Schloss Winnenden – Andachtssaal
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Als Novellendichter ist er berühmt geworden, Storm selbst verstand sich allerdings eher als Lyriker. „Alles was von Charakter, Leidenschaft und Humor in mir ist, findet sich nur in den Gedichten, in meiner Prosa sind die Grenzen wesentlich enger“, schrieb er seinem Verleger Westermann. Es ist wohl letztlich eine Frage der persönlichen Neigung, was einem besser gefällt: Storms Lyrik oder seine Prosa. Thomas Mann jedenfalls meinte: „Er ist ein Meister, er bleibt.“ – Anlässlich seines 200. Geburtstags wollen wir beide Seiten Storms „zum Klingen bringen“: Einige der schönsten Vertonungen seiner Gedichte von Johannes Brahms bis Alexander Zemlinsky, verwoben mit der vermutlich eher unbekannten Novelle Ein stiller Musikant.
 
Rudolf Guckelsberger liest • Natasha Schnur, Sopran • Markus Hadulla, Klavier

Foto:

Nordlichter II : Die Stimme der Natur - Edvard Grieg in Kammermusik und Briefen

Gegenseitig belebt sich Literatur und Musik bei wort+ton. Seit 15 Jahren ist die Reihe bekannt für ihre außergewöhnlichen Konzertprogramme unter der künstlerischen Leitung von Markus Hadulla.
Buchbar als Abonnement.

Montag, 13.11.2017
Klinikum Schloss Winnenden – Andachtssaal
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Mit den Worten „Er ist nichts und hat nichts, und er macht eine Musik, die sich niemand anhören will.“ spricht die Mutter von Nina Hagerup, Edvard Griegs späterer Frau, sich vehement gegen deren Ehepläne aus. Sie sollte mit ihrer vernichtenden Prognose nicht recht behalten. Die Kompositionen Griegs eroberten nicht nur die norwegische Heimat, sondern auch das restliche Europa. Seinen Ruhm begründeten neben den Peer-Gynt-Suiten vor allem seine Kompositionen für Kammermusik. Die „Lyrischen Stücke“ waren in der Hausmusik weit verbreitet und Franz Liszt bewunderte die Violinsonaten. So widmet sich dieser Abend in neuen Transkriptionen für Klarinette, Violoncello und Klavier dem Kammermusik-Œvre Griegs und zeichnet ein Bild des Komponisten mit seiner Musik und mit Dokumenten und Briefen seiner Zeit.
 
Antje Rennicke liest • Wolfgang Meyer, Klarinette • Mischa Meyer, Violoncello • Markus Hadulla, Klavier

Foto: David Adorjan

Zeit I: Zum Ende der Zeit - Quatuor pour la fin du temps

Montag, 15.01.2018
Klinikum Schloss Winnenden – Andachtssaal
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Es war bitterkalt, an jenem 15. Januar 1941, als in einer ungeheizten Baracke des „Stammlagers“ VIII A in der Nähe von Görlitz an der polnischen Grenze eines der bedeutendsten Musikwerke des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal erklang: das Quatuor pour la fin du Temps, das „Quartett für das Ende der Zeit“. Der Komponist, Olivier Messiaen, war Kriegsgefangener... Das Notenpapier hatte ihm ein deutscher Wachoffizier besorgt... Inmitten der Katastrophe des Krieges, unter widrigsten Umständen, nicht wissend, was aus ihm wird, sucht Messiaen nach einem Hoffnungsanker, der Rettung verspricht. Und findet ihn in einigen Versen der Johannes-Apokalypse, wo von einem „gewaltigen“ Engel die Rede ist, der – von einem Regenbogen umstrahlt – das Ende der Zeit verkündet. Die Musik, zu der Messiaen von diesen „apokalyptischen“ Worten inspiriert wurde, ist eine zutiefst ergreifende Friedensvision, die niemanden unberührt lassen kann – zumal wenn sie am Jahrestag der Uraufführung erklingt.
 
Rudolf Guckelsberger, Einführung • Raphaël Schenkel, Klarinette • Gustav Frielinghaus, Violine • Yves Sandoz, Violoncello • Martin Klett, Klavier

Foto: Tobias Wirth

Zeit II: Himmelsleuchten - Von Sonne, Mond und den Gestirnen

Montag, 19.03.2018
Klinikum Schloss Winnenden – Andachtssaal
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Ohne Morgenröte, Mondlicht und Abendstern wäre der Himmel wohl nur ein schwarzes Nichts. Zudem weisen die Himmelskörper jedem, der sie zu lesen versteht, Zeit, Richtung und Ort an Land und zur See. Sie begleiten den Menschen seit seinen Ursprüngen als Naturphänomen, in der Antike als Götter, in der deutschen Romantik als Gefährte, als Liebesboten für Verliebte und bis heute als Identifikationsfigur für große und kleine Wünsche. Dem Lauf der Zeit und der Gestirne und den geheimnisvollen Beziehungen zu unserem Leben spüren Texte mit poetischen und alltäglichen Gedanken nach. In Kompositionen von Franz Schubert bis Claude Debussy erklingen Lieder über Himmelskörper und deren vielfältige Bedeutung für uns Menschen.
 
Elisabeth Verhoeven liest • Andreas Beinhauer, Bariton • Markus Hadulla, Klavier

Foto: Florian Wetzel

Zeit III: „Kinder, wie die Zeit vergeht...“ - Ein nachdenklich humorvoller Blick in den Spiegel

Montag, 07.05.2018
Klinikum Schloss Winnenden – Andachtssaal
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Er verheißt nicht immer Gutes, der Blick in den Spiegel. Gemeinsam lässt er sich besser ertragen und so blicken eine Musikerin, ein junger Sänger und ein alter Schauspieler gemeinsam in den Spiegel der vorbeieilenden Lebenszeit. Was ihnen dort an Reflexionen und Erkenntnissen in Texten von Erich Kästner bis Robert Gernhardt und Liedern, Chansons und Schlagern von Hanns Eisler bis Georg Kreisler begegnen, bringen sie heiter und tiefgründig zum Ausdruck. Ein frecher, humorvoller aber auch nachdenklich, melancholischer Abend voller tiefer und untiefer Einsichten zum Thema Zeit!
 
Stefan Viering, Sprecher • Daniel Pastewski, Gesang • Anni Poikonen, Klavier

Tickets und Preise

Einzelticket: 17,-- € (Ermäßigungen wie unten beschrieben)

Abonnement

  • Montag, 23.10.2017: Nordlichter I
  • Montag, 13.11.2017: Nordlichter II
  • Montag, 15.01.2018: Zeit I
  • Montag, 19.03.2018: Zeit II
  • Montag, 07.05.2018: Zeit III

Abopreis 68,00 € (Mit diesem Abbonement sparen Sie 20%)
Ermäßigt 56,00 € (Ermäßigungen wie unten beschrieben)

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Kulturamt Winnenden, Torstr. 10, 71364 Winnenden
Frau Fritsche
Telefon 07195 13-142
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Ermäßigungen

Schwerbehinderte (ab 50 %) erhalten den ermäßigten Preis; im Ausweis vermerkte Begleitpersonen sind frei. Auch Schüler, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahre können Eintrittskarten zum ermäßigten Preis bekommen - gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.

Bei Einzelkarten gibt es ebenfalls Ermäßigungen für o.g. Personen - außerdem erhalten Familienpassinhaber 1,-- € Rabatt pro Familienmitglied und gekaufter Eintrittskarte gegen Vorlage des Ausweises.