3.000 Euro für die Stadtbücherei

Erneut spendete Dietrich Kreh der Stadtbücherei Winnenden einen stolzen Betrag. Mit 3.000 Euro kann der Medienbestand weiter aufgestockt und so mancher Wunsch der Leserinnen und Leser erfüllt werden.
Für Dietrich Kreh sind Bücher etwas ganz Besonderes. Seien es neue Bücher, die er gerne in seiner Freizeit liest, oder aber auch faksimilierte Buchschätze, wie er sie in Winnenden ausstellt. In der Fußgängerzone, im Haus der Winnender Zeitung, zeigt er im 1. Stock die umfassendste öffentliche Faksimile-Ausstellung Deutschlands. Mit den wertvollen Original-Nachbildungen handgefertigter Schätze der Buchkunst vom 6. bis zum 16. Jahrhundert können sich Besucher der Ausstellung auf eine ganz besondere Zeitreise begeben. „Meine Leidenschaft ist die mittelalterliche Buchmalerei", betonte Dietrich Kreh im Gespräch. Die Ausstellung ist kostenfrei von Montag bis Freitag von 13.30 bis 18.00 Uhr zu besichtigen (Telefon 5830-30).
Im vergangenen Jahr hatte Dietrich Kreh ebenfalls die Arbeit der Stadtbücherei mit 2.500 Euro unterstützt. Mit diesem Geld konnte Büchereileiterin Karin Binder u.a. die Kindersachbuchreihe „Was ist was – Junior" erwerben, ebenso ein Kinder-CD-ROM-Lernpaket Grundschule mit 52 CDs. Um den Wissensdurst der jüngsten Büchereibesucher zu stillen, wurde außerdem der bereits vorhandene Bestand an Kassetten und CDs der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?" ergänzt. Und ein Renner in der Stadtbücherei sind alle Hörspiele von dem kleinen Raben „Socke", welche ebenfalls dank der Spende von Dietrich Kreh erworben werden konnten. Hinzu kommen etliche Romane für Erwachsene.
184.800 Ausleihen verzeichnete die Stadtbücherei im vergangenen Jahr. Sie bezeugen, wie wichtig das Angebot der Stadtbücherei ist und auf welch große Resonanz es stößt. „Wir müssen deshalb schauen, dass wir unseren Bestand fortlaufend erneuern und freuen uns, wenn sich unser finanzieller Spielraum beim Medienetat durch die ein oder andere Spende verbessert", betont Büchereileiterin Karin Binder, die sich in wenigen Wochen in den Mutterschutz und anschließenden Erziehungsurlaub verabschieden wird.

