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Ehrenamtliche Wohnberatung

-Personeller Wechsel im Beraterteam-

Verabschiedung und „Stabübergabe“ im Team der ehrenamtlichen Wohnberatung Winnenden im Beisein von Bürgermeister Norbert Sailer (Zweiter von rechts): auf Waltraud Lang (mit Blumenstrauß) folgt Angela Pupacher (Zweite von links), die gemeinsam mit Harry Fuchs (links) nun das Wohnberaterteam bildet
Verabschiedung und „Stabübergabe“ im Team der ehrenamtlichen Wohnberatung Winnenden im Beisein von Bürgermeister Norbert Sailer (Zweiter von rechts): auf Waltraud Lang (mit Blumenstrauß) folgt Angela Pupacher (Zweite von links), die gemeinsam mit Harry Fuchs (links) nun das Wohnberaterteam bildet

Angela Pupacher aus Winnenden ist seit Jahresbeginn neu als ehrenamtliche Wohnberaterin in Winnenden tätig. Sie hat die ehrenamtliche Tätigkeit von Waltraud Lang übernommen, die ihr langjähriges Engagement Ende 2018 und nach einer noch angehängten begleitenden Übergangs- und Einarbeitungsphase nun endgültig beendet hat. Gemeinsam mit Harry Fuchs nimmt Angela Pupacher diese Aufgabe wahr. Das ehrenamtliche Wohnberaterteam kann damit seine wichtige Arbeit in gleicher Personalstärke wie bisher fortsetzen.

Seit gut vier Jahren besteht das kostenlose Angebot der ehrenamtlichen Wohnberatung in Winnenden. In Waldtraud Lang und Harry Fuchs konnten Ende 2014, nach einem öffentlichen Aufruf der Stadt Winnenden im Blickpunkt, zwei engagierte Bürger Winnendens gewonnen werden, die dieses Angebot aufgebaut und erfolgreich fortgeführt haben. Beide Wohnberater wurden beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Stuttgart e.V. an mehreren Wochenenden für diese Aufgabe geschult. Die ehrenamtliche Wohnberatung wird im Alltag immer wichtiger. Das zeigen die zunehmenden Nachfragen aus der Bevölkerung. Diese beschränken sich seit längerem nicht nur auf das Gebiet der Großen Kreisstadt Winnenden. Auch von Bürgerinnen und Bürgern der umliegenden Gemeinden kommen Anfragen für diese kostenlose Beratung durch Ehrenamtliche.

Angela Pupacher kann bereits auf mehrere „Einsätze“, sprich Beratungstermine, zurückblicken. Die nahm das Team in der Übergangsphase teilweise auch zu Dritt wahr. „Ich freue mich sehr, neu dabei zu sein und bei dieser wichtigen Aufgabe mitwirken zu können. Es ist mir ein großes Anliegen zu helfen und durch die gemeinsame Beratung mit Herrn Fuchs Tipps geben zu können, für zum Beispiel eine bedürfnisgerechte Anpassung der Wohnsituation oder einfach um auf Hilfsmittel aufmerksam zu machen sowie unverbindlich zu finanziellen Möglichkeiten bei einer Wohnungsanpassung hinzuweisen“, betont Angela Pupacher

Gemäß dem Spruch: „Alles neu, macht der Mai“ konnten auf Einladung von Bürgermeister Norbert Sailer als dem für Bürgerengagement, Senioren und Soziales bei der Stadt Winnenden zuständigen Dezernenten, Mitte Mai die Wohnberater im Rathaus zusammenkommen. Bürgermeister Sailer und der Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement und Senioren der Stadt Winnenden, Rainer Woitke, dankten Waltraud Lang namens der Stadt Winnenden und auch persönlich für ihr mehrjähriges ehrenamtliches Wirken und ihr besonderes Engagement für alle rund um das Thema Barrierefreiheit in den eigenen `vier Wänden‘ Rat suchenden Bürgerinnen und Bürger. Waltraud Lang eignete sich während ihrer mit großem Einsatz wahrgenommenen ehrenamtlichen Wohnberatertätigkeit weiteres Fachwissen für dieses wichtige, im Alltag unterstützende Angebot an. Mit einer Fortbildung zu „Wohnberatung in Folge körperlicher Einschränkungen“ war sie in Fragen und Themen wie zum Beispiel „Was ist, wenn meine Beine nicht mehr mitspielen?“ oder „Was, wenn die Sehfähigkeit nachgelassen hat?“, bestens für die Aufgabe geschult. „Liebe Frau Lang, mit großer Sensibilität für das Detail und dazu aus dem Blickwinkel einer Frau, konnten Sie gemeinsam mit Herrn Fuchs als Team mit zahlreichen, oft ganz einfachen Tipps und Anregungen so manches Hindernis in Wohnungen aufspüren und beseitigen“, stellte Bürgermeister Sailer treffend fest. Als äußeres Zeichen des Dankes und für die Anerkennung ihres Engagements überreichte er Frau Lang einen Blumenstrauß.

Ehrenamtliche Wohnberatung als wichtiges und kostenloses Hilfeangebot im Alltag

Das Thema Wohnberatung ist nicht nur für die älteren Generationen, sondern für alle Menschen interessant und wichtig. „Schon ein Sturz mit kompliziertem Bruch und der Folge, einige Wochen zum Beispiel im Rollstuhl sitzen zu müssen, kann für die Betroffenen -und wenn es nur vorübergehend sein sollte- eine starke Einschränkung im täglichen Leben darstellen“, sagt Harry Fuchs. „Wie komme ich in meine Wohnung?, kann ich alleine auf die Toilette?, sind dann einige von zahlreichen, sich auftuenden Fragen“, ergänzt Angela Pupacher.

Das Team der ehrenamtlichen Wohnberatung Winnenden steht bei Fragen rund um die Barrierefreiheit in der eigenen Wohnung zur kompetenten und kostenlosen Beratung zur Verfügung. Die Wohnberater sind speziell geschult und zertifiziert. Auf Anfrage von Bürgerinnen und Bürgern wird das Team nach individueller Terminabstimmung tätig und sucht die an einer Beratung Interessierten in deren Wohnung auf. Das Beratungsgespräch ist selbstverständlich vertraulich. Die Beratung erfolgt unter Wahrung des Datenschutzes.
Die Information steht bei allen Beratungen im Mittelpunkt. Zum Beispiel wie der persönliche Wohnraum alters- und behindertengerecht gestaltet werden könnte, wie Hindernisse und Gefahrenquellen ohne großen Aufwand beseitigt werden könnten, welche Hilfsmittel den Wohnalltag erleichtern könnten oder ob es etwaige Fördermöglichkeiten für Umbauten in der Wohnung gibt.

Ganz direkt können den ehrenamtlichen Wohnberatern Beratungswünsche übermittelt werden: E-Mail: wohnberatung@winnenden.de.
Bei der Stadtverwaltung Winnenden werden
im Bereich Bürgerengagement und Senioren ebenfalls Beratungswünsche unter der Telefonnummer 07195/13-210 entgegengenommen und dem Wohnberaterteam weitergeleitet. (BfB)