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Verfahrensbeschreibungen
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Umlegungsverfahren (Grundstückstausch) bekanntgeben

Im Umlegungsverfahren werden Grundstücke und Grundstücksteile so neu geordnet, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen.

Die Neuordnung des Gebiets soll einen Ausgleich zwischen den Interessen der betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer (im Folgenden Eigentümer) und der Allgemeinheit schaffen. Der Wert des Grundeigentums von Einzelnen darf durch die Umlegung nicht geringer werden. Alle beteiligten Eigentümer sollen ein dem Verkehrswert und der Lage nach möglichst gleichwertiges Grundstück bekommen.

Ist der Wert des neuen Grundstücks geringer als der des alten, wird die Differenz ausbezahlt. Teilt die Umlegungsstelle den Eigentümern ein Grundstück mit höherem Verkehrswert als das ursprüngliche zu, müssen diese eine Zahlung leisten.

Die Gemeinde ordnet das Umlegungsverfahren in eigener Verantwortung an. Für die Durchführung der Umlegung bildet sie einen Umlegungsausschuss oder überträgt die Befugnis zur Durchführung der Umlegung auf eine geeignete Behörde. Der Umlegungsausschuss oder die Behörde, auf die die Übertragung erfolgt ist, führt die Umlegung als Umlegungsstelle durch.

Hinweis: In Ausnahmefällen ist es auch möglich, dass ein neues Grundstück außerhalb des Umlegungsgebietes oder eine Geldabfindung angeboten wird.

Beteiligte an einer Umlegung sind:

  • die Grundstückeigentümerinnen und Grundstückseigentümer
  • die Gemeinde
  • alle Inhaberinnen und Inhaber von Rechten an den betroffenen Grundstücken
  • Bedarfs- und Erschließungsträger

Zuständige Stelle

die Umlegungsstelle

Je nach Ort, in der die betroffenen Grundstücke liegen, kann die Umlegungsstelle sein:

  • in einem Landkreis: die Gemeindeverwaltung oder das Landratsamt als untere Vermessungsbehörde
  • in einem Stadtkreis: die Stadtverwaltung als untere Vermessungsbehörde
  • öffentlich bestellte Vermessungsingenieure, die das Umlegungsverfahren im Auftrag der Gemeinde durchführen
Stadtentwicklungsamt [Stadt Winnenden]

Persönlicher Kontakt

Herr Schlecht

Amtsleiter
Stadtentwicklungsamt

Leitung Sachgebiet
Stadtplanung

Telefon07195/13-160
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 305
Aufgaben

Stadtplanung

Frau Müller
Telefon07195/13-177
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 322
Aufgaben

Stadtplanung

Herr Wenke
Telefon07195/13-176
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 322
Aufgaben

Stadtplanung, Verkehrsplanung

Frau Ecker
Telefon07195/13-277
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 323
Aufgaben

Stadtplanung, technisches Zeichnen

Frau Frick
Telefon07195/13-179
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 323
Aufgaben

Stadtplanung, technisches Zeichnen

Herr Kromer
Beauftragter für Umweltschutz
Telefon07195/13-204
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 324
Aufgaben

Umweltangelegenheiten, Grünordnungs- und Landschaftsplanung

Frau Harnisch
Telefon07195/13-170
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 309
Aufgaben

Baurechtliche Angrenzerhörung, Baulasten, Einsichtnahme in Bebauungspläne (Kernstadt Winnenden, Schelmenholz)

Frau Deginus

Leitung Sachgebiet Baurecht

Telefon07195/13-171
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 311
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Kernstadt Winnenden)

Frau Ren
Telefon07195 13265
Fax07195 13395
Raum 3. OG, Zimmer 306
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten

Frau Mergenthaler
Telefon07195/13-158
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 312
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Kernstadt Winnenden)

Frau Wollin
Telefon07195/13-162
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 309
Aufgaben

Baurechtliche Angrenzerhörung, Baulasten, Einsichtnahme in Bebauungspläne (Schelmenholz, Baach, Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Bürg, Hanweiler, Höfen)

Frau Schnaitmann
Telefon07195/13-279
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 301
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Schelmenholz, Baach, Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Bürg, Hanweiler, Höfen)

Frau Cramer
Telefon07195/13-213
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 301
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Bach, Birkmannsweiler, Bürg, Hanweiler, Höfen)

Frau Gerber
Telefon07195/13-209
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 301
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Schelmenholz, Breuningsweiler, Hertmannsweiler)

Frau Ott
Telefon07195/13-161
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 309
Aufgaben

Baurechtliche Angrenzerhörung, Baulasten, Einsichtnahme in Bebauungspläne (Leutenbach, Schwaikheim), Assistenz Beauftragter für Umweltschutz

Herr Finner
Telefon07195/13-168
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 308
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Hertmannsweiler, Leutenbach, Schwaikheim)

Frau Burkhardt
Telefon07195/13-166
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 307
Aufgaben

Baurechtsangelegenheiten (Leutenbach, Schwaikheim)

Herr Bauer
Telefon07195/13-172
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 312
Aufgaben

Baukontrolle

Frau Thiel
Telefon07195/13-275
Fax07195/13-395
Raum 2. OG, Zimmer 201
Aufgaben

Bauten im Außenbereich

Herr Okai
Telefon07195/13-349
Fax07195/13-395
Raum 2. OG, Zimmer 201
Aufgaben

Baukontrolle Außenbereich

Frau Ellsässer

Gutachterausschuss

Telefon07195/13-167
Fax07195/13-395
Raum 2. OG, Zimmer 204
Aufgaben

Geschäftsstelle Gutachterausschuss

Frau Häberle
Telefon07195/13-223
Fax07195/13-395
Raum 2. OG, Zimmer 203
Aufgaben

Geschäftsstelle Gutachterausschuss

Frau Henkel
Telefon07195/13-224
Fax07195/13-395
Raum 2. OG, Zimmer 203
Aufgaben

Geschäftsstelle Gutachterausschuss

Frau Hermannspan

Stv. Amtsleiterin
Stadtentwicklungsamt

Leitung Sachgebiet Bauverwaltung

Telefon07195/13-163
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 303
Aufgaben

Bauverwaltung

Herr Schelian
Telefon07195/13-212
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 302
Aufgaben

Baulandumlegungen

Frau Wartzack
Telefon07195-13-278
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer
Aufgaben

Bauverwaltung

Frau Oberer
Telefon07195/13-169
Fax07195/13-395
Raum 3. OG, Zimmer 304
Aufgaben

Wohnberechtigungsscheine

 

Details

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Umlegungsverfahren ist, dass sich die Neugestaltung entweder

  • auf ein Gebiet innerhalb eines Bebauungsplans oder
  • auf im Zusammenhang bebaute Ortsteile bezieht.

Verfahrensablauf

Nach Information der Eigentümer leitet die Umlegungsstelle durch einen Beschluss das Verfahren ein. Im Beschluss bezeichnet sie das Umlegungsgebiet und führt die einzelnen im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücke auf. Den Beschluss macht sie in der Gemeinde ortsüblich bekannt (beispielsweise in der Gemeindezeitung oder durch einen Aushang). Mit der Bekanntmachung tritt eine Verfügungs- und Veränderungssperre für die betroffenen Grundstücke ein. Wesentliche Änderungen am Grundstück dürfen dann nur noch mit Genehmigung der Umlegungsstelle vorgenommen werden. Wesentliche Änderungen sind beispielsweise ein Verkauf oder bauliche Veränderungen.

Innerhalb eines Monats nach der Bekanntmachung sind Rechte, die aus dem Grundbuch nicht ersichtlich sind, aber zur Beteiligung am Umlegungsverfahren berechtigen, bei der Umlegungsstelle anzumelden.

Die Umlegungsstelle erstellt eine Bestandskarte und ein Bestandsverzeichnis aller betroffenen Grundstücke und meldet die Umlegung an das zuständige Grundbuchamt. Dieses vermerkt die geplante Umlegung im Grundbuch.

Die Umlegungsstelle fasst die im Umlegungsgebiet liegenden Grundstücke rechnerisch zu einer Umlegungsmasse zusammen. Von der Umlegungsmasse sondert sie alle künftig für öffentliche Verkehrsflächen (z.B. Straßen, Plätze, Grünanlagen) benötigten Flächen aus. Die verbleibende Umlegungsmasse ("Verteilungsmasse") wird so neu aufgeteilt, dass neue nutzbare Zuteilungsgrundstücke entstehen.

Die Umlegungsstelle stellt den Umlegungsplan nach Besprechung mit den Eigentümern auf. Im Umlegungsplan wird das Ergebnis der Neuordnung dargestellt.

Wer ein berechtigtes Interesse nachweist, kann in den Umlegungsplan Einsicht nehmen. Sind Sie am Umlegungsverfahren beteiligt, erhalten Sie den Sie betreffenden Auszug aus dem Umlegungsplan zugestellt.

Die Umlegungsstelle gibt bekannt, in welchem Zeitpunkt der Umlegungsplan unanfechtbar geworden ist. Mit dieser Bekanntmachung treten die rechtlichen Änderungen ein.

Fristen

Während des Verfahrens gibt es unterschiedliche Fristen und Termine. Diese erfahren Sie in Bekanntmachungen und Bescheiden.

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten

keine

Hinweis: Möglicherweise müssen die Eigentümer eine Zahlung leisten, wenn das neue Grundstück mehr wert ist als das alte.

Sonstiges

Finden die Eigentümer und die Gemeinde eine andere einvernehmliche Lösung, müssen sie kein Umlegungsverfahren durchführen. Für kleine Flächen mit geringem Neuordnungsbedarf gibt es außerdem ein vereinfachtes Verfahren mit weniger Zeit- und Verwaltungsaufwand.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat dessen ausführliche Fassung am 26.04.2017 freigegeben