„Winnenden albt“

Landesfest des Schwäbischen Albvereins und „Winnender Wonnetag“

Der Festumzug am Sonntagmittag gehörte zu den Highlights des Festprogramms. (Foto: Stephan Haase)

Am 7. und 8. Mai feierte der Schwäbische Albverein sein diesjähriges Landesfest mit einem bunten Programm in Winnenden. Bei perfektem Wetter lockte der Verein mit zahlreichen geführten Wanderungen, einem vielfältigen Bühnenprogramm mit Musikvorführungen und Tanzeinlagen, fantasiereichen Angeboten für die ganze Familie sowie mit einem großen Wimpelfestumzug viele Besucher nach Winnenden. Am Sonntag verschmolz das Landesfest dann mit dem traditionellen „Winnender Wonnetag“, dessen Höhepunkt die Kür des neuen „Winnender Mädles“ Leonie König war.

Leonie König ist das neue „Winnender Mädle“. (Foto: Stephan Haase)

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Bereits am Freitag trafen die ersten Wanderer und die Vertreter des Schwäbischen Albvereins in Winnenden ein. Am kleinen Roßberg trafen sich die Mitglieder des Hauptausschusses mit den 40 Wimpelwanderern und weihten gemeinsam eine neue Aussichtstafel ein. Die Wimpelwandergruppe war innerhalb von einer Woche unter der Führung von Gerlinde Kretschmann, der Ehefrau des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, von Sigmaringen, wo das letzte Landesfest stattgefunden hatte, nach Winnenden gewandert.

Buntes Programm für die ganze Familie

In der Innenstadt begann das Fest am Samstagmorgen mit dem Auftritt der Musikgruppe Elefantis auf der Bühne am Marktplatz. Auch auf der zweiten Bühne auf dem Kirchplatz war das ganze Wochenende über ein Programm mit vielen Volkstanzgruppen und Folkloreensembles geboten.

Schulklassen-Wanderwettbewerb

Ein besonderes Highlight des Fests war die Preisverleihung des Wanderwettbewerbs „Komm mit – wir wecken den Frühling“, den der Schwäbische Albverein für Schulklassen und schulische Gruppen im Stadtgebiet Winnenden ausgeschrieben hatte. Schirmherrin war Gerlinde Kretschmann, die sich sichtlich freute beim Landesfest in Winnenden dabei zu sein. „Wir leben in einem so schönen Land und es ist gut, dass Kinder lernen, dass Füße zum Laufen da sind“, erklärte die frühere Lehrerin. 150 Schülerinnen und Schüler aus Winnenden haben sich an dem Wettbewerb beteiligt und konnten sich über unterschiedliche Preise freuen. „Das war der erste Wettbewerb dieser Art, den der Albverein durchgeführt hat, aber sicherlich nicht der letzte“, betonte der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß.

Empfang der Stadt im Rathaus

Im Anschluss an die Preisverleihung fand im Rathaus ein Empfang der Stadt für den Schwäbischen Albverein statt, an dem neben zahlreichen Vertretern des Gemeinderats und weiterer wichtiger Institutionen der Stadt auch die drei Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Waiblingen, Willi Halder, Siegfried Lorek und Prof. Dr. Ulrich Goll, teilnahmen. Für Unterhaltung sorgte neben dem Percussionensemble der Stadtjugendmusikschule Winnenden, die Musikgruppe „Riksi und Piebaldzeni“ aus Lettland, das Folkloreensemble „La pastourelle du val d`arly“ aus Winnendens Partnerstadt Albertville und die Karisma Band und NC Dance aus Kuba.

Hauptversammlung in der Hermann-Schwab-Halle

Am Sonntag fand nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Schloßkirche die Jahreshauptversammlung des Schwäbischen Albvereins statt, bei der Umweltminister Franz Untersteller als Vertreter der Landesregierung die Festrede hielt. Im Anschluss zog ein großer Wimpelfestzug durch die Innenstadt.

Wonnetag stand ebenfalls unter dem Motto „Winnenden albt

Auch der Wonnetag des Vereins „Attraktives Winnenden“ stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des Landesfests des Schwäbischen Albvereins mit seinen zahlreichen Programmpunkten. Dabei zeigten auch die Winnender Händler im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags, was sie zu bieten haben und lockten die Besucher in die Fachgeschäfte.

Das Highlight des Wonnetags war die Kür des „3. Winnender Mädles“ auf der Marktplatzbühne. Der Geschäftsführer des Vereins „Attraktives Winnenden“, Timm Hettich, schilderte zunächst, wie es im Jahr 2012 zur erstmaligen Mädleswahl gekommen war und welche positive Resonanz der Stadtmarketingverein seitdem durch die Sympathieträgerin „Winnender Mädle“ erfahren hat. Im Anschluss berichteten Anna Cariglino von der Winnender Paulinenpflege und Stadtarchivarin Dr. Sabine Reustle über das neue Gewand des „Winnender Mädles“. Das bodenlange und mit schwingenden weißen Ärmeln verzierte beige Mädleskleid war für Leonie König neu entworfen worden. Es folgte ein Resümee von Selina Gerst über ihre Amtszeit samt Abschlussrede – ein charmanter Abschied des „2. Winnender Mädles“, das daraufhin Leonie König offiziell mit einem Blumenkranz zu ihrer Nachfolgerin kürte. Leonie König, seit vergangenem Sonntag amtierendes „Winnender Mädle“, richtete ebenfalls erste Worte ans Publikum und durfte im Anschluss mit ihrem „Dienstwagen“, gesponsert vom Autohaus Topener, eine erste Runde durch Winnenden drehen.