Startseite > Bauen, Umwelt & Verkehr > Landesgartenschau

Abgabe der Bewerbung beim Ministerium in Stuttgart

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (Winnenden) und Bürgermeister Gerhard Häuser (Schwaikheim) geben an diesem Freitag persönlich die Bewerbung für die interkommunale Landesgartenschau 2032 im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart ab.

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Landschaftsplaner Urs Müller-Meßmer von Kienleplan und Bürgermeister Gerhard Häuser (v. l. n. r.) geben die Bewerbung für die Landesgartenschau persönlich im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart ab.
Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Landschaftsplaner Urs Müller-Meßmer von Kienleplan und Bürgermeister Gerhard Häuser (v. l. n. r.) geben die Bewerbung für die Landesgartenschau persönlich im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart ab.

„Winnenden und Schwaikheim schaffen Raum für Zukunft“. So lautet das Leitthema, mit dem sich die beiden Kommunen auf der interkommunalen Landesgartenschau ‘32 präsentieren wollen. Die gemeinsame Bewerbung haben Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Bürgermeister Gerhard Häuser darum zur Chefsache gemacht und am heutigen Freitag persönlich im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart abgegeben. „Unsere beiden Kommunen liegen wie Perlen aufgereiht an einer grünen Kette – der Zipfelbachtalaue. Es liegt also nahe, dass wir uns als gute Nachbarn auch gemeinsam nachhaltig weiterentwickeln wollen“, so Hartmut Holzwarth.

Dabei gilt es, bestehende Qualitäten zu nutzen und weiter auszubauen. So werden die Potentialflächen für das IBA’27-Netz Projekt in Winnenden ebenso integriert, wie die neuen Bauflächen für innovatives Wohnen in Schwaikheim. Geleitet von kreativen Lösungen für einen klimagerechten Stadtumbau, könnte die interkommunale Landesgartenschau ’32 so zum Leuchtturmprojekt für die gesamte Region und darüber hinaus werden.

Zudem werden den Besucherinnen und Besuchern weitere zukunftsweisende Themen vorgestellt. Im Anschluss an den Naturraum der Zipfelbachtalaue sollen unterschiedliche Themengärten, wechselnde Ausstellungen und abwechslungsreiche Florpflanzungen die Besucher gleichsam informieren und erfreuen. Obst- und Gemüseschaugärten werden mit Blick auf die Zukunft dargelegt und neue Formen der partizipativen Landwirtschaft vorgestellt, beispielsweise das Stadtfarming. Der Themenkomplex Biodiversität wird exemplarisch im Bereich der wechselfeuchten Aue und der Retentionsflächen, in den umliegenden Streuobstwiesen und aufgewerteten Landschaftsräumen den Gästen nähergebracht.

Weitere wichtige Faktoren, auf denen die gemeinsame Bewerbung aufbaut, sind Kultur-, Sport- und Freizeitangebote.

Stolze 164 Seiten umfasst die Bewerbung, die Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Bürgermeister Gerhard Häuser, übrigens die erste, die dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz für die zweite Gartenschautranche vorliegt. In das Schriftstück eingeflossen sind Ideen, die bei einem sehr gut besuchten Bürgerdialog sowie einem gemeinsamen Spaziergang über das geplante Areal eingebracht wurden. „Es ist schön zu sehen, dass wir bereits in diesem frühen Stadium einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung genießen“, sagt Bürgermeister Gerhard Häuser. Ohne Zweifel fügt er hinzu: „Die Freude auf eine mögliche interkommunale Landesgartenschau Winnenden-Schwaikheim 2032 wächst auf beiden Seiten der Zipfelbachtalaue.“

Informationen

Die Bewerbungsfrist für die zweite Gartenschautranche in dieser Legislaturperiode endet am 19. Dezember 2019. Eine Fachjury wird im April alle Kommunen bereisen, die sich bis dahin beworben haben und eine Empfehlung an das Kabinett aussprechen. Dieses wird Mitte 2020 eine Entscheidung fällen. Zu vergeben sind in den Jahren 2031 bis 2036 insgesamt drei Gartenschauen und drei Landesgartenschauen. Das Land stellt dafür Fördermittel von bis zu 21 Millionen Euro zur Verfügung.

(Erstellt am 13. Dezember 2019)