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Coronavirus: Aktuelles

Montag, 06.04.2020, 16.45 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 49 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Montag, 06.04.2020, 9 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert

Internationale Risikogebiete
Ägypten: ganzes Land
Frankreich: ganzes Land
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Niederlande: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: ganzes Land
Spanien: ganzes Land
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Freitag, 03.04.2020, 13 Uhr

Kärcher spendet Schutzmasken und Desinfektionsmittel

Die Winnender Firma Kärcher stellt im Umkreis seiner Standorte in Winnenden und Obersontheim umfangreiche Materialien zum Schutz gegen das Coronavirus zur Verfügung: Insgesamt 23.000 Mund-Nase-Schutzmasken, 2.300 Überziehschuhe, 3.250 Kopfhauben, 7.000 Einmalhandschuhe und 800 Liter Hand-Desinfektionsmittel werden aktuell an mehr als 50 Rettungsdienste, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Tafeln verteilt.

„Die sozialen Einrichtungen in unserer Region setzen sich mit bewundernswertem Engagement für ihre Mitmenschen ein“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands bei der Alfred Kärcher SE & CO. KG in einer Pressemitteilung. „In der Corona-Krise ist es für uns daher selbstverständlich, schnell und unkompliziert zu helfen.“ Während die gesamte Schutzkleidung aus den eigenen, weltweiten Beständen des Reinigungsspezialisten stamme, kommt das gespendete Desinfektionsmittel direkt aus dem Kärcher-Produktionswerk in Sulzdorf bei Schwäbisch Hall. Normalerweise werde dort Reinigungs- und Pflegemittel hergestellt. Aufgrund der aktuellen Notsituation hat das Unternehmen die Fertigung umgestellt. Mit den bestehenden Rohstoffen werde nun dringend benötigtes Handdesinfektionsmittel produziert.

Freitag, 03.04.2020, 12 Uhr

Die Friedhofsanordnung wurde aktualisiert

Für Bestattungen verfügt die Stadt Winnenden in Ausübung ihres Hausrechts aufgrund der Corona-Prävention die bestimmte Vorgehens- und Verhaltensweisen auf den Friedhöfen der Stadt Winnenden (27,6 KB).

Donnerstag, 02.04.2020, 11 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 41 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Donnerstag, 02.04.2020, 9.45 Uhr

Kontaktbeschränkung bis 19. April

In Deutschland müssen sich die Menschen auch über Ostern auf strikte Kontaktbeschränkungen einstellen. Bund und Länder wollen die bestehenden Regeln wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 19. April verlängern. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder mit. Damit gilt auch über Ostern die dringende Empfehlung der Politik, private Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Mittwoch, 01.04.2020, 14.45 Uhr

Frühlingsbilder für die Winnender Senioren​

Liebe Mädels und Jungs aus Winnenden,

der Frühling steht vor der Tür. Auch wenn es momentan wegen des Coronavirus schwierig ist, gemeinsam mit Freunden im Freien zu spielen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen, fängt die Natur an zu blühen und der Osterhase trifft die letzten Vorbereitungen für ein tolles Osterfest im Kreise der Familie.

Besonders die älteren Winnender, welche in Alten- und Pflegeheimen wohnen, müssen derzeit besonders vorsichtig sein. Damit auch sie etwas vom Frühling abbekommen, bitten wir euch, Fotos vom Frühling, dem Osterhasen und bunten Osternestern zu malen. Werft diese, beschriftet mit eurem Namen und Alter, in den Briefkasten des Rathaus Winnenden ein oder lasst uns das Bild per Post bis zum 8. April 2020 zukommen. Wir werden die selbstgemalten Bilder dann an die Alten- und Pflegeheime weitergeben.
Wir wünschen euch einen wunderschönen Frühlingsbeginn und ein tolles Osterfest! Bei Rückfragen gerne telefonisch an 07195/13-103.

Viele Grüße
Stadtverwaltung Winnenden
Pressestelle

Mittwoch, 01.04.2020, 13.45 Uhr

Familienleben in Zeiten von Ausgangsbeschränkung

Die Schule und der Kindergarten sind geschlossen, draußen scheint die Sonne. Eigentlich genau der richtige Zeitpunkt um gemeinsam mit der Familie Ausflüge in den Tierpark oder auf den nahegelegenen Spielplatz zu machen. Derzeit ist das aber zum Schutz der Bevölkerung vor der Ausbreitung des Coronavirus verboten.

Wie geht man damit um, wenn die Kinder ihren gewohnten Tagesablauf nicht mehr haben, keine Spielpartner treffen und kaum mehr raus dürfen? Wie bewältigt man 24 Stunden Kinderbetreuung, dazu HomeOffice, Homeschooling und vielleicht beengte Wohnverhältnisse oder existenzielle Sorgen?

Für Fragen aller Art, Sorgen und Nöte werden die Einrichtungsleitungen der städtischen Kindertageseinrichtungen und Betreuungseinrichtungen in den kommenden Wochen bei den Eltern anrufen. Gerne dürfen Sie den pädagogischen Fachkräften im Telefonat mitteilen, welche Herausforderungen sie in dieser Situation bewältigen müssen und wo sie eventuell Unterstützung benötigen. Ein- bis zweimal in der Woche werden die Einrichtungen zudem einen Newsletter per E-Mail versenden, der Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder zu Hause, das heißt Rezepte, Rätsel, Geschichten, Bastelideen und weitere kreative Vorschläge beinhaltet. Zudem hat die Bundesregierung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/wie-eltern-ihren-kindern-jetzt-helfen-koennen-1730182 Tipps eingestellt, wie Eltern ihren Kindern jetzt helfen können.

Sollten Sie in dem ein oder anderen Fall das Gefühl haben Unterstützung zu gebrauchen, scheuen Sie sich nicht direkt die Einrichtungsleitung anzurufen. Sofern Sie noch mehr professionelle Unterstützung benötigen, bevor eine Situation eskaliert, rufen Sie gerne auch bei der Psychologischen Familien- und Lebensberatung der Caritas unter 07151/172428 an.

Damit aus Frust und Wut über die Beschränkung, nicht Aggression, Konflikte und Gewalt entstehen bietet die Stiftung gegen Gewalt an Schulen Beratung und Coaching für den Umgang mit Konflikten, Widerständen und Eskalationen an. Die Beratung gibt es per Videoübertragung oder Telefon, auch in einer Konferenz mit mehreren Beteiligten. Zielgruppen können Lehrer und Pädagogen, die Konflikte und Widerstände steuern und deeskalierend einwirken müssen sein, aber auch Eltern, die im häuslichen Kontext gerade jetzt, wenn alle zwangsweise zuhause sind, vor Herausforderungen stehen und Fachkräfte und Interessierte, die in Situationen von Bedrohung, Widerständen und Gewalt gelassen und selbstsicher reagieren wollen. Die Beratung wird durch Herrn Lars Groven durchgeführt. Er ist Fachreferent für Gewaltprävention und Deeskalation. Das Angebot ist kostenlos. Über Unterstützung in Form von Spenden für die Präventionsarbeit in Schulen freut sich die Stiftung.
 
Kontaktadresse:
E-Mail-Adresse: info@stiftung-gegen-gewalt.de
Telefon: 07195 - 589 570

Mittwoch, 01.04.2020, 12.45 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert

Internationale Risikogebiete
Ägypten: ganzes Land
Frankreich: ganzes Land
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: ganzes Land
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

In Italien und Spanien ist nun das ganze Land Risikogebiet.

Dienstag, 31.03.2020, 13.45 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 40 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Dienstag, 31.03.2020, 11.30 Uhr

Trauungen

Bereits geplante unaufschiebbare Trauungen werden im Trauzimmer des Rathauses Winnenden vorgenommen. Allerdings wird der Kreis der Beteiligten auf das Brautpaar und die Trauzeugen/Dolmetscher (max. 5 Personen incl. Standesbeamtin) beschränkt und es müssen die bestehenden Hygienevorgaben beachtet werden.  Ein weiterer Aufenthalt im Rathaus (Sektempfang) nach der Trauung ist aufgrund der Situation nicht möglich.

Ansonsten werden nur Nottrauungen i.S.d. § 13 Abs. 3 Personenstandsgesetzes durchgeführt.
Brautpaare, die ihre Trauung verschieben möchten, können dies gerne mit dem Standesamt besprechen. Erreichbar ist das Team des Standesamtes unter standesamt@winnenden.de und am Telefon unter 07195/13-370.

Dienstag, 31.03.2020. 9.15 Uhr

Winnender Einzelhändler bieten Liefer- und Abholdienste

Der Verein "Attraktives Winnenden" hat eine Übersicht mit Winnender Unternehmen und Einzelhändlern (447,2 KB)zusammengestellt, welche einen Liefer- und Abholdienst anbieten. Im Dokument finden Sie die entsprechenden Kontaktdaten und der Link zur Website bzw. zum Online-Shop.

Montag, 30.03.2020, 16 Uhr

Bußgeldkatalog sieht für Verstöße gegen die Corona-Verordnung in Baden-Württemberg von 100 bis zu 25.000 Euro vor​

Die Landesregierung hat nun einen Bußgeldkatalog zur Ahndung der Verstöße gegen die Corona-Verordnung in Baden-Württemberg erlassen. Prinzipiell werden die angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus landesweit gut umgesetzt und auch in Winnenden halten sich Einwohner und Unternehmen  weitestgehend vorbildlich an die Vorschriften.

„Vereinzelt gibt es noch Grüppchen, die sich auf öffentlichen Plätzen treffen. Hier greifen der Gemeindevollzugsdienst und die Polizei umgehend ein. Die Winnender Einzelhändler und Gastronomen haben die Situation sehr gut angenommen und helfen sich zum Teil sehr geschickt mit Lieferdiensten oder Online-Angeboten über die schwere Zeit hinweg“, sagt Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth.

Der neue Bußgeldkatalog (17,9 KB) bringt Transparenz für die Bevölkerung und für die Sicherheits- und Ordnungsbehörden eine rechtssichere Arbeitsgrundlage. Die Polizei und der Gemeindevollzugsdienst werden die Einhaltung der Corona-Verordnung weiterhin mit Hochdruck und mit starken Kräften überwachen. Denn ob die Regeln eingehalten werden oder nicht, entscheidet die notwendige Dauer der Einschränkungen und schlussendlich sogar über Menschenleben.

Montag, 30.03.2020, 8 Uhr

Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 39 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Samstag, 28.03.2020, 15 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert

Internationale Risikogebiete
Ägypten: ganzes Land
Frankreich: Île-de-France und Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Neu sind die Region Île-de-France in Frankreich, der Bundesstaat New Jersey in den USA sowie Österreich (ganzes Land statt nur Tirol).

Freitag, 27.03.2020, 18.45 Uhr

Entsorgungshinweise für Abfälle von Corona positiv getesteten Personen und aus Quarantänehaushalten​

Bei der Entsorgung der Abfälle von Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind, aber auch von Abfällen von Personen die unter Quarantäne stehen, sind besondere Vorgaben zu beachten.

Die Entsorgung sämtlicher Abfälle hat während der Dauer der Erkrankung bzw. der Quarantäne ausnahmslos über die schwarze Restmülltonne zu erfolgen. Zum Schutz von Mitmenschen und des Entsorgungspersonals ist eine Abfalltrennung nicht vorgesehen. 

Die Abfälle sind in stabilen Müllsäcken, welche verknotet werden müssen, zu sammeln. Die Müllsäcke müssen direkt in die Restmülltonne / den Restmüllcontainer gegeben werden. Damit Verunreinigungen auf der Straße vermieden werden muss der Deckel der Tonne / des Containers geschlossen sein. Die Müllsäcke dürfen nicht frei zugänglich bereit gestellt werden. Sollten die Tonnen / Container bereits komplett befüllt sein, sind die Müllsäcke bis zum nächsten Abfuhrtermin sicher und möglichst kühl zu lagern (z.B. im Keller).

Diese Entsorgungshinweise gelten nur für Haushalte mit erkrankten Personen bzw. mit Personen die unter Quarantäne stehen. Alle anderen Bürgerinnen und Bürger entsorgen ihre Abfälle bitte wie gewohnt.

Hier finden Sie weitergehenden Informationen, auch für Einrichtungen des Gesundheitsdienstes.

Freitag, 27.03.2020, 13 Uhr

Allgemeinverfügung zur Quarantäneanordnung im Rems-Murr-Kreis

„Diese Pandemie können wir nur gemeinsam besiegen“ - das hat Landrat Dr. Richard Sigel bereits mehrfach unterstrichen. „Die Einigung auf eine Allgemeinverfügung zeigt einmal mehr, dass wir im Rems-Murr-Kreis im Kampf gegen das Corona-Virus alle an einem Strang ziehen und dass bei uns kein Kirchturmdenken herrscht!“

In diesem Sinne haben sich der Landkreis und die 31 Städte und Gemeinden auf einheitliche Regelungen für Quarantäneanordnungen verständigt, nachdem andere Landkreise diesen Weg bereits beschritten haben. Dieser Schritt ist letztlich auch eine Reaktion auf die weiter exponentiell steigenden Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis. Die Nachbarlandkreise Esslingen und Göppingen sowie die Landeshauptstadt Stuttgart liegen bereits deutlich über dem Landesdurchschnitt. „Wir haben das seitens der Stadt Winnenden beim Landkreis angeregt und sind dankbar, dass Landrat Dr. Sigel dieses gemeinsame Vorgehen aufgegriffen hat sowie alle Kreiskommunen mit gewirkt haben“, so Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth.

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die Städte und Gemeinden hätten eine entsprechende Verfügung oder Einzelanordnungen auch weiterhin selbst treffen können, haben sich im Sinne einer wirksamen Bekämpfung des Virus aber ganz bewusst auf dieses gemeinsame und einheitliche Vorgehen verständigt.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zur Quarantäne im Rems-Murr-Kreis. (126 KB)

Freitag, 27.03.2020, 12 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 25 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Rund 150 Personen befinden sich als enge Kontaktperson in häuslicher Quarantäne.

Donnerstag, 26.03.2020, 15.45 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit 22 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Donnerstag, 26.03.2020, 13 Uhr

Soforthilfe für Unternehmen

Die Landesregierung  Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
 
Antragstellung ab sofort vollelektronisch online möglich unter:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/
 
Hier finden Sie Antragsformular. (216,2 KB)

Bitte versenden Sie keine Antragsformulare auf dem Postweg oder per E-Mail an die Kammern oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Bitte nutzen Sie ausschließlich das Portal der Kammern zur Übermittlung Ihres Antrags. https://www.bw-soforthilfe.de/

Bei Fragen können Sie sich auch an die Handwerkskammer Region Stuttgart wenden.

Donnerstag, 26.03.2020, 8.30 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert

Internationale Risikogebiete
Ägypten: ganzes Land
Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: Bundesland Tirol
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Die Provinz Hubei in China wurde entfernt, hinzugekommen sind in Spanien die Regionen Navarra, La Rioja und Paìs Vasco sowie in der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf.

Mittwoch, 25.03.2020, 10.45 Uhr

Aktion "Einander helfen" wird sehr gut angenommen

Insgesamt 80 Helferinnen und Helfer haben sich bei der Stadt Winnenden gemeldet um Risikopatienten und Hilfsbedürftigen während der Coronakrise beim Einkaufen oder sonstigem zu unterstützen. Bereits 18 Hilfseinsätze wurden vermittelt. Wer Hilfe benötigt darf sich gerne weiterhin an die Stadt Winnenden wenden unter helfen@winnenden.de oder telefonisch  07195/ 13 301.

Dienstag, 24.03.2020, 14 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

Derzeit sind in Winnenden 12 Menschen als positiv mit dem Cornoavirus infiziert getestet worden.

Dienstag, 24.03.2020, 9 Uhr

Notfall-Kinderzuschlag für Eltern mit Verdienstausfall

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘ stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender
Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen (363,2 KB).

Montag, 23.03.2020, 15.45 Uhr

Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen

Ab kommenden Mittwoch, 25. März 2020, können beim Wirtschaftsministerium finanzielle Soforthilfen beantragt werden. Die Finanzhilfen müssen nicht zurückbezahlt werden.

In einem Infoschreiben (539,5 KB) haben Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und der städtische Wirtschaftsförderer Timm Hettich die entsprechenden Maßnahmen zusammengefasst.

Montag, 23.03.2020, 9.45 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

In Winnenden sind derzeit elf Personen als positiv mit dem Coronavirus infiziert getestet worden.

Sonntag, 22.03.2020, 20.30 Uhr

RKI erweitert die Liste der Risikogebiete​

Internationale Risikogebiete

Ägypten: ganzes Land
China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: Bundesland Tirol
Spanien: Madrid
Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Sonntag, 22.03.2020, 18.45 Uhr

Bund und Länder beschließen weitere Maßnahmen

In einer Pressekonferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben, dass sich Bund und Länder nun auf weitere Maßnahmen geeinigt haben.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
 
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
 
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12.März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
 
I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
 
II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
 
IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
 
V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen
sanktioniert werden.
 
VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die
Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
 
VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure,
Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
 
VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
 
IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
 
Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. 
 
Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.
 
Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.
 
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Samstag, 21.03.2020, 15 Uhr

Kampagne zur Vorbereitung auf den Ersntfall

Samstag, 21.03.2020, 12 Uhr

Rechtsverordnung der Landesregierung

Die in der Pressekonferenz angekündigten verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus wurden nun in einer Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung (92,9 KB) geregelt. Diese gilt ab 20. März 2020.

Freitag, 20.03.2020, 18 Uhr

Statement von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, zu den verschärften Maßnahmen der Landesregierung

In einer Pressekonferenz der Landesregierung Baden-Württemberg um 14.15 Uhr verkündeten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Ab Samstag, 21. März 2020 sind größere Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen verboten. Zusammenkünfte von vier oder mehr Personen unter freiem Himmel sind untersagt. Ausnahmen gelten für Gruppen, die zusammen wohnen, zum Beispiel Familien oder Wohngemeinschaften. Auch Gaststätten und Restaurants sind ab Samstag geschlossen. Außerdem sind Reisen aus Risikogebieten nach und durch Baden-Württemberg untersagt.

Freitag, 20.03.2020, 14 Uhr

Persönliche Ansprache von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth zur Corona-Krise

In einer Videobotschaft richtet Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth persönliche Worte zur Corona-Krise an die Winnender Bevölkerung.

Freitag, 20.03.2020, 13 Uhr

Friedhofsanordnung zur Durchführung von Trauerfeiern

Aufgrund aktueller Vorgaben des Landes Baden-Württemberg hat die Stadt Winnenden die Vorgaben bei Trauerfeiern verschärft. Für Bestattungen ordnet die Stadt Winnenden in Ausübung ihres Hausrechts aufgrund der Corona-Prävention bestimmte Vorgehens- und Verhaltensweisen auf den Friedhöfen der Stadt Winnenden an. Zur Anordnung (27,2 KB).

Freitag, 20.03.2020, 12 Uhr

Gebühren für Kindertageseinrichtungen und für schulische Einrichtungen werden für den Monat April ausgesetzt

Aufgrund der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) sind seit dem 17.03.2020 unter anderem alle Kindertageseinrichtungen und schulische Betreuungseinrichtungen in Winnenden bis zum Ablauf des 19.04.2020 geschlossen.

Verwaltungsintern wurde festgelegt, dass die Erhebung der Gebühren für den Monat April für diese Einrichtungen ausgesetzt wird. Sofern der Stadt Winnenden ein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, erfolgt zum Fälligkeitszeitpunkt 01.04.2020 keine Abbuchung der Beträge. Überweiser und Barzahler werden gebeten, von einer Bezahlung der Beträge zum Fälligkeitszeitpunkt 01.04.2020 abzusehen.

Der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit dann über einen endgültigen Verzicht (Erlass) auf die Gebühren für die Zeit der Schließung der Einrichtungen beraten und entscheiden. Dabei wird auch entschieden, wie der Einnahmeausfall gedeckt wird. Die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg hoffen auch auf eine Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg.

Ergänzend weist die Stadt darauf hin, dass auch für alle Eltern, die ein Kind in der Notbetreuung haben, gleich verfahren wird.

Freitag, 20.03.2020, 9 Uhr

Aktuelle Fallzahlen in Winnenden

Aktuell sind in Winnenden 7 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Donnerstag, 19.03.2020, 12:30 Uhr

Corona-Krise - Informationen und Hilfestellungen für Gewerbetreibende

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen Unternehmen und Gewerbetreibende aber auch unsere Gesellschaft massiv. Als Stadt Winnenden sehen wir uns in der Pflicht, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gewerbetreibenden über die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus zu informieren.

Im Folgenden haben wir Ihnen hilfreiche Informationen rund um das Thema Corona zusammengestellt.

Gewerbesteuer-Vorauszahlungen können auf Antrag herabgesetzt werden

Bitte verständigen Sie sich mit dem Finanzamt, ob aufgrund erwartungsgemäß geringerer Einkünfte, Teile der geleisteten Vorauszahlungen von Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer rückerstattet werden können. Prüfen Sie die Möglichkeit eines Stundungsantrages beim Finanzamt oder der Stadt. Bei der Gewerbesteuer ist Ansprechpartner die Stadtkämmerei (07195/13-121 oder per E-Mail an stadtkaemmerei@winnenden.de).
 

Kurzarbeitergeld

Bei Firmensitz in Winnenden ist die zuständige Ansprechpartnerin für das Beantragen von Kurzarbeitergeld in der Regel die Agentur für Arbeit in Waiblingen. Eine Voraussetzung, welche zur Beantragung von Kurzarbeitergeld berechtigt, liegt bei einem „unabwendbaren Ereignis“ vor. Dies liegt u.a. vor, „wenn der Arbeitsausfall durch […]  behördliche oder behördlich anerkannte Maßnahmen verursacht ist, die der Arbeitgeber nicht zu vertreten hat.“ Es ist davon auszugehen, dass dies aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Verordnung auf die Unternehmen zutrifft.
 
https://www.workservice.de/wp-content/uploads/2016/02/Merkblatt_Kurzarbeitergeld.pdf
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
 

Maßnahmen der Bundesregierung

Den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung erste Maßnahmen für Unternehmen ergriffen. Einen Überblick über die bereits beschlossenen Maßnahmen und Programme erhalten Sie über folgenden Link:
 
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html
 

Zuschüsse

Die besonders betroffenen Branchen (Gastronomie, Veranstaltungswesen etc.) sollen mit Hilfe von Zuschüssen unterstützt werden, um somit die wirtschaftlichen Härten abzufedern. Eine entsprechende Möglichkeit wird derzeit auf Bundes- und Landesebene geprüft, erste grobe Gesamtsummen, die mobilisiert werden sollen, werden derzeit genannt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind aber noch keine Zuschussprogramme beschlossen worden. Selbstverständlich informieren wir Sie, sobald weitere Daten verfügbar sind.

Notbetreuung für Kinder von Eltern in „kritischen Infrastrukturen“

Arbeiten beide Eltern in sogenannten „systemrelevanten Berufen“ (u.a. Gesundheitsversorgung, Pflege, Lebensmittelversorgung, Transport und Verkehr, öffentliche Daseinsvorsorge) und sind dort unabkömmlich, so können sie ihre Kinder bis einschließlich zur 6. Schulklasse zur Notfallbetreuung anmelden. Die entsprechenden Antragsformulare und Informationen finden Sie auf der Startseite der städtischen Homepage unter https://winnenden.de/start .

Corona-Hotline der Stadt

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich jederzeit gerne an die Corona-Hotline der Stadtverwaltung wenden. Diese erreichen Sie per Telefon-Durchwahl unter 01795/13-280 oder per E-Mail unter coronavirus@winnenden.de .

Unser Rathaus-Team und unsere Wirtschaftsförderung sind für Sie da!

Per Mail: coronavirus@winnenden.de
Telefonisch: 07195 / 13-280
Per Mail: timm.hettich@winnenden.de
Telefonisch: 07195/13-309
 
Im Folgenden finden Sie weitere hilfreiche Informationen und Hinweisen rund um das Thema Corona

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/200317_StM_VO_IfSG_Corona.pdf  

Kfw Bank: Corona-Hilfe für Unternehmen

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
Kontakt:
Telefon: 0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer)
Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr

Maßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu den Auswirkungen des Corona-Virus:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/

Informationen der Landeskreditbank Baden-Württemberg zu Förderangeboten in Zeiten des Corona-Virus

https://www.l-bank.info/fuer-die-presse/presseinformationen/2020/pi2020_12_foerderprogramme_coronafolgen.html
Kontakt:
Telefon: 0711/122-2345
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Montag-Donnerstag: 8.30-16.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 16.00 Uhr 

IHK Region Stuttgart: Kammer intensiviert ihr Beratungsangebot für Mitgliedsbetriebe

Pressemitteilung vom 19.03.2020 der IHK Region Stuttgart:
https://www.stuttgart.ihk24.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen2020/beratungsangebot-fuer-mitgliedsbetriebe-wird-ausgeweitet-4737348

Presseinformation der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (18.03.2020)

http://roogle.region-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/aktuelles/Wirtschaftsfoerderung_Region_Stuttgart_GmbH_unterstuetzt_Unternehmen_waehrend_der_Corona-Pandemie.pdf

Donnerstag, 19.03.2020, 11 Uhr

Riskiobewertung zu COVID-19

Das Robert-Koch-Institut hat die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als hoch eingeschätzt. Hierzu verweisen wir auf die Seite des Robert-Koch-Instituts.

Mittwoch, 18.03.2020, 18 Uhr

Beerdigungen und Trauerfeiern

Für Beerdigungen gelten mit Blick auf die Beschränkungen durch die Corona-Prävention bis auf weiteres neue Rahmenbedingungen:

Die Trauerfeiern sind grundsätzlich unter freiem Himmel abzuhalten. Hierbei ist ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen einzuhalten. Ist aufgrund des Wetters eine Durchführung unter freiem Himmel nicht möglich, dann kann die Trauerfeier auf dem Stadtfriedhof, Waldfriedhof und den Friedhöfen in  Birkmannsweiler und Höfen in die Ausegnungshalle verlegt werden. Es ist ein Abstand von 2 Metern zwischen den einzelnen Sitzplätzen einzuhalten. Zu beachten ist, dass  die Sitzzahl dadurch begrenzt ist. Bei Bedarf wird die Trauerrede per Lautsprecher nach außen übertragen.Die bestehenden allgemeinen Hygienevorgaben sind von allen Teilnehmern einzuhalten. Die Friedhofsverwaltung ist  unter stadtkaemmerei@winnenden.de und unter der Telefonnummer 07195/13134 zu erreichen.

Mittwoch, 18.03.2020, 10 Uhr

Erweiterte Verordnung der Landesregierung

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen (112,8 KB) angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Dienstag, 17.03.2020, 17:45 Uhr

Sperrung von Spiel- und Bolzplätzen sowie Spielplätzen auf Schulhöfen

Prinzipiell sollten Soziale Kontakte auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Sperrung von Spiel- und Bolzplätzen sowie Spielplätzen auf Schulhöfen werden gesperrt.

Dienstag, 17.03.2020, 17.30 Uhr

Appell an die Solidarität aller im Sport und in der Kultur: Bitte sehen Sie von Rückforderungen von Nutzungsgebühren und Vereinsbeiträgen ab

Gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt zählen gerade in Zeiten der Corona-Krise mehr denn je. Vor allem gemeinnützige Einrichtungen, wie die Sport- und Kulturvereine, aber auch private Einrichtungen wie Fitnessstudios und Tanzschulen stehen jetzt durch die Betriebsunterbrechungen vor großen Herausforderungen. Teilweise müssen sie nun um ihre Existenz oder zumindest die Fortführung von bestimmten Angeboten bangen.

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth appelliert daher an alle Mitglieder und Nutzer, bereits gezahlte Beiträge für Kultur-, Sport- und Fitnessangebote nun nicht einfach umgehend zurück zu fordern, sondern stattdessen als wichtigen Beitrag für das weitere Überleben dieser Einrichtungen zu sehen. Ungeachtet dessen gibt es vertragliche Regelungen, die zu beachten sind.

Mit der Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg, welche seit dem 17. März 2020 gilt, wurde der gesamte Kultur-, Trainings- und Sportbetrieb in Winnenden untersagt. Tanzschulen, Fitnessstudios und Sporthallen sind geschlossen, darunter auch Sportpark der SV Winnenden. Ebenso sind alle Arten von Kulturveranstaltungen abgesagt, ebenso der Probenbetrieb der kulturschaffenden Vereine und Gruppierungen. Einzig ausgenommen sind der Rehabilitationssport und die Physiotherapie soweit ärztlich verordnet und auch nur für Personen ohne Infektionsanzeichen.

Damit die Winnender Sportvereine, Fitnessstudios und Sportzentren nicht um ihre Existenz bangen müssen wird nun an die Solidarität der Vereins- und Vertragsmitglieder appelliert.: „Soweit individuell möglich, sollten bereits gezahlte Beiträge nicht von den Vereinen und Einrichtungen zurückgefordert werden. Unsere Solidarität ist nun gefragt, damit diese wichtigen Winnender Einrichtungen überleben und wir in Zukunft wieder Kulturveranstaltungen besuchen und auch Tanz-, Fitness- und Sportangebote vorfinden“, so der Appell von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth.

Für die Nutzer der Musik- und Kunstschule gibt es genaue vertragliche Regelungen, wie mit Ausfällen umzugehen ist. Hingegen müssen Eltern von Kindern in Kindertagesstätten und der Schulkindbetreuung, deren Benutzung jetzt unmöglich ist, grundsätzlich die Nutzungsgebühren nach Satzung noch weiterbezahlen, damit der Platz garantiert ist. Allerdings ist auch hier auf Anträge der Gemeinderatsfraktionen, u.a. der CDU und Freien Wähler, eine Kulanz-Regelung im Werden. „Wir werden, sobald bekannt ist, welche Notfallfonds von Seiten der Politik aufgelegt werden, eine entgegenkommende Regelung für alle Eltern treffen können, die von Betriebsunterbrechung der Kitas und Schulkindbetreuung jetzt leider betroffen sind“, so Holzwarth dazu.

Dienstag, 17.03.2020, 17 Uhr

Risikobewertung: Situation in Deutschland ​

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Fallzahlen sind unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen abrufbar.

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.
Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Dienstag, 17.03.2020, 15 Uhr

Informationsbroschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat zwei Informationsbroschüren mit den Titeln „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ (412,6 KB) sowie „COVID-19 -Tipps für Eltern“ (882,9 KB) veröffentlicht.

Dienstag, 17.03.2020, 14:30 Uhr

Informationen für die Wirtschaft

Aus der Unternehmerschaft erreichen die Kammern und auch die Wirtschaftsförderung Anfragen im Zusammenhang mit dem sich ausbreitenden Coronavirus. Teils sind die Unternehmen über Liefer- und Produktionsketten, Auftragsstornierungen sowie Reisebeschränkungen für Mitarbeiter oder Kunden bereits erheblich von den Folgen der Virusausbreitung betroffen oder fürchten dies in nächster Zeit.

Die IHK Region Stuttgart hat auf ihrer Webseite eine laufend aktualisierte Zusammenstellung verschiedener Informationen und Links zum Thema für Unternehmen veröffentlicht.

Hier ein Infobrief (546,3 KB)des Kreiswirtschaftsförderers Dr. Timo John.

Dienstag, 17.03.2020, 13:45 Uhr

Haus der Jugend bleibt bis auf weiteres geschlossen

Die angeordneten und sinnvollen Schließungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus betreffen auch uns als Stadtjugendreferat.

Unser Haus der Jugend bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Angebote der Mobilen Jugendarbeit finden vorerst nicht statt.
Die Schulsozialarbeiter*innen sind in den Schulen nicht anzutreffen.

Trotzdem sind wir weiterhin zur Unterstützung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien da.
Scheut euch folglich nicht, Kontakt mit euren Sozialarbeiter*innen aufzunehmen. Diese sind weiterhin per Diensthandy und Email sowie im medialen Raum erreichbar. FK

Die Kontaktdaten findet ihr hier

Montag, 16.03.2020, 17:45 Uhr

Infektionsschutzrecht – Rechtsverordnung der Landesregierung

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus ist zum Schutz der Bevölkerung ein unverzügliches entschlossenes Vorgehen notwendig. Das Land Baden-Württemberg hat aus diesem Grund am 16. März 2020 eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) erlassen. Die angeordneten Maßnahmen schränken die Grundrechte der Freiheit der Person, der Freizügigkeit und der Versammlungsfreiheit ein, sind jedoch in der gegenwärtigen Lage unumgänglich. Die Verfügung tritt am 17. März 2020 in Kraft und gilt bis voraussichtlich zum 15. Juni 2020.

Verboten sind Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern zudem wird der Betrieb von Kultureinrichtungen jeglicher Art, Kinos, Schwimmbädern, Saunen, Fitnessstudios, Vergnügungsstätten, und weiteren untersagt. Es gibt Einschränkungen für den Betrieb von Gaststätten und zum Schutz von besonders gefährdeten Personen werden spezielle Maßnahmen wie beispielsweise Betretungsverbote für Kliniken und Pflegeeinrichtungen angeordnet. Weitere Maßnahmen können je nach Entwicklung der Lage folgen.
Zudem ist der Betrieb von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wird bis zum 19. April 2020 eingestellt.

Der genaue Wortlaut der Rechtsverordnung der Landesregierung (69,4 KB) finden Sie hier.
Die Einhaltung der angeordneten Maßnahmen wird durch die Polizei und den städtischen Vollzugsdienst überwacht und Verstöße werden geahndet.

Montag, 16.03.2020, 17 Uhr

Sozialkontakte einschränken​

Eltern und Aufsichtspflichtige werden angehalten darauf zu achten, dass Kinder auf Spielplätzen und bei Freizeitaktivitäten im Freien ausreichend Abstand zueinander halten.

Montag, 16.03.2020, 16.30 Uhr

Solidarität in Zeiten vom Coronavirus

In der Krise zusammenhalten und „Einander Helfen“

Der Coronavirus ist so etwas wie der unsichtbare Feind. Keiner kann sagen, wo der Enkel, die Tochter, der Sohn sich zuletzt aufgehalten haben, mit wem sie in Kontakt gekommen sind. Deshalb gilt es insbesondere für die Generation Ü65 und alle chronisch Erkrankten die Sozialkontakte in den nächsten Wochen auf ein Minimum zu reduzieren. Konkret heißt das, Enkel besuchen ihre Großeltern eine Zeitlang nicht und Oma und Opa fangen auch die Kinderbetreuung nicht ab. Denn es geht nicht nur darum die Großeltern zu schützen, sondern als jüngerer Mensch auch nicht der Verbreiter des Coronavirus zu sein.
 
Denn in Zeiten vom Coronavirus hat sich vieles verändert.
Das öffentliche Leben liegt so gut wie still, damit sich das Virus nicht so schnell ausbreitet und damit die Krankenhäuser nicht an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, um nach Möglichkeit allen Patienten helfen zu können. Jeder Einzelne soll deshalb soziale Kontakte so gut es geht vermeiden.
 
Gerade alte Menschen, Behinderte, Kranke und Immunsupprimierte, aber auch Alleinstehende und Personen ohne Angehörige sind in dieser Ausnahmesituation besonders auf Hilfe und Solidarität der Gemeinschaft insbesondere der Nachbarschaft angewiesen.
 
Aus diesem Grund hat die Stadt Winnenden die Aktion „Einander Helfen“ ins Leben gerufen.
Alte Menschen Ü65, Behinderte, Kranke und Immunsupprimierte, aber auch Alleinstehende, Personen ohne Angehörige und Tierbesitzer Ü65, die Hilfe benötigen können sich unter der Telefonnummer: 07195/ 13 301 melden.
 
Wer sich in dieser außergewöhnlichen Situation gerne für andere einbringen möchte, kann seine Hilfe auch per E-Mail unter: helfen@winnenden.de anbieten.
 

Sonntag, 15.03.2020, 22.30 Uhr

Anmeldung zur Notfallbetreuung

Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können ihre Kinder ab jetzt zur Notfallbetreuung anmelden:

Schulkindbetreuung (53,4 KB)
Kindertagesstätte (167,2 KB)

Sonntag, 15.03.2020, 17 Uhr

Notfallbetreuung wird eingerichtet

Wie die Landesregierung am vergangenen Freitag bekanntgegeben hat, sind sämtliche Kindertagesstätten, Kinderpflegeeinrichtungen, Schulen sowie die städtische Schulkindbetreuung ab Dienstag, 17. März, ebenfalls bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Für Kinder, bei denen beide Elternteile in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung, der kritischen Infrastruktur oder der öffentlichen Ordnung unverzichtbar sind, oder Alleinerziehende, die in diesen Berufen arbeiten, richtet die Stadtverwaltung Winnenden eine Notfallbetreuung ein.

Informationen des Kultusministeriums. (171,5 KB)

Zwei Winnender positv getestet

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis bestätigt, dass über das Wochenende in Winnenden zwei Personen positiv auf das Coronavirus getest worden sind.

Sonntag, 15.03.2020, 12 Uhr

Grundschule Schelmenholz ab Montag geschlossen

Wegen eines Verdachtsfalls bleibt die Grundschule Schelmenholz bereits ab Montag, 16.03.2020 geschlossen.

Samstag, 14.03.2020, 14 Uhr

Wunnebad ab 15. März geschlossen

Das Ministerium für Soziales und Integration hat empfohlen, dass Schwimmbäder bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Das Wunnebad schließt daher ab 15. März 2020.

Samstag, 14.03.2020, 11 Uhr

Weitere Risikogebiete

Das Robert Koch Institut hat die Liste der Risikogebiete erweitert:

Internationale Risikogebiete:
Italien
Iran
In China:
Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
In Österreich: Bundesland Tirol
In Spanien: Madrid
In USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Freitag, 13.03.2020, 15 Uhr

Schulen und Kitas werden geschlossen

In einer Pressekonferenz hat die Landesregierung heute Folgendes bekanntgegeben:

Alle Schulen und Kindertagesstätten in Baden-Württemberg und somit auch in Winnenden sind ab Dienstag, 17. März 2020 bis zum Ende der Osterferien für die Betreuung geschlossen. Nähere Informationen zur Notfallbetreuung von Kindern, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung, der kritischen Infrastruktur oder der öffentlichen Ordnung unverzichtbar sind, folgen am kommenden Montag.

Hier finden Sie die dazu aktuellen Informationen  des Kultusministeriums und des Landratsamts Rems-Murr-Kreis. (126,2 KB) (Informationsschreiben für Eltern)

Freitag, 13.03.2020, 13 Uhr

Termine im Rathaus nur noch nach Vereinbarung

Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Coronavirus hat sich die Stadt Winnenden zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses dazu entschieden, das Rathaus für den unkontrollierten Besucherverkehr zu schließen. Termine sind nur noch nach Vereinbarung möglich.

Ab Montag, 16. März 2020 wird das Rathaus bis auf Weiteres geschlossen. Bürgerinnen und Bürger können Termine nur noch nach Vereinbarung und nur dann, wenn das Anliegen absolut notwendig und unabdingbar ist wahrnehmen. Dringende Anliegen sollten die Bürger zunächst telefonisch mit dem jeweiligen Amt klären. Zur Wahrnehmung eines vereinbarten Termins müssen die Bürgerinnen und Bürger am Haupteingang die Türsprechanlage betätigen und werden dann vom Sachbearbeiter an der Tür abgeholt. Der Aufzug wird bis U1 in Betrieb sein, so dass mobil eingeschränkte Personen über die Tiefgarage im U1 das Rathaus verlassen können.

Die Kontaktnummern zur Terminvereinbarung mit den jeweiligen Ämtern sind:
Hauptamt: 13-101
Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung:
            Ordnungsrechtliche Angelegenheiten: 13-181
            Standesamt: 13-370
Bürgerservicestelle mit Ausländerbehörde: 13-185
Coronavirus-Hotline: 13-280
Amt für Schulen, Kultur und Sport: 13-141
Stadtentwicklungsamt: 13-162
Amt für Grundstücksverkehr und Wirtschaftsförderung: 13-231
Rechnungsprüfungsamt: 13-114
Amt für Jugend und Familien: 13-151
Stadtbauamt: 13-241
Amt für Soziales, Senioren und Integration: 13-355
Stadtkämmerei: 13-121

Die telefonische Erreichbarkeit ist Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr und freitags bis 12 Uhr gegeben.

Folgende Außenstellen des Rathauses bleiben geschlossen:
Rathaus „Bengelstraße“
Rathaus „Haus Rössler“
Rathaus „Altes Rathaus“
Stadtarchiv Birkmannsweiler
Integrationsbüro Wiesenstraße
I-Punkt am Rathaus
Stadtbücherei
Volkshochschule
Feuerwehrmuseum

Rückerstattung Kartenpreise Kulturprogramm Winnenden
Da das Rathaus „Bengelstraße“ auch geschlossen ist, können Abonnenten und Einzelkartenkäufer des Kulturprogramm Winnenden ihre Kartenpreise dort vorerst nicht mehr rückerstatten lassen. Betroffene sollten in diesem Fall eine E-Mail an kultur@winnenden.de senden.

Freitag, 13.03.2020, 11 Uhr

Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen aufgrund der Corona-Epidemie möglich

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

es ist wahrscheinlich, dass das Land Baden-Württemberg dem Beispiel anderer Bundesländer folgt und anweist, dass ab Montag, den 16.03.2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen bleiben.

Diese Entscheidung ist bis zum jetzigen Zeitpunkt (13.03.2020, 11.00 Uhr) noch nicht gefallen. Die Landesregierung tagt hierzu heute, 13.03.2020, 12 Uhr, sodass die Stadt Winnenden derzeit noch nicht abschließend darüber informieren kann, wie sich die Situation am kommenden Montag darstellen wird.
Um Vorsorge dafür zu treffen, dass Sie sich in Ihrer Familie für eine mögliche Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen vorbereiten können, möchten wir Sie bitten:
Bitte achten Sie auf die Meldungen, die die Landesregierung bezüglich möglicher Schließungen ab heute Nachmittag veröffentlicht! Auch die Stadt Winnenden wird auf ihrer Homepage (www.winnenden.de) darüber informieren, ob die Schulen und die Kindertageseinrichtungen ab Montag geschlossen bleiben. Wir bitten Sie um Beachtung!
 

Sofern dies beschlossen wird, wird ab Montag kein Schulbetrieb und auch keine vorschulische Betreuung in Kitas oder in den Einrichtungen der Schulkindbetreuung (Verlässliche Grundschule, Hort und Flexible Nachmittagsbetreuung stattfinden – auch keine Notbetreuung. Falls Ihr Kind den Weg in die Einrichtung selbständig geht, bitten wir Sie dringend, es am Montag nicht ohne Klärung der Situation loszuschicken.

Wir bitten um dringende Beachtung

Ihre
Stadt Winnenden

Büro Integrationsamt in Wiesenstraße 10 bis auf Weiteres nicht bestezt

Das Büro des Integrationsamts in der Wiesenstraße 10 ist bis auf Weiteres nicht bestezt. bei Fragen zum Bereich Integration wenden sich die Bürger bitte telefonisch unter 13-159 oder per E-Mail unter zuhause@winnenden.de.

Mittwoch, 11.03.2020, 17.30 Uhr

Stadtverwaltung sagt alle städtischen Veranstaltungen bis einschließlich 15. Mai 2020 ab

Das Coronavirus breitet sich auch im Rems-Murr-Kreis weiter aus. Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung und um die Verbreitung des Virus über größere Menschenmengen zu verlangsamen werden auf Empfehlung der Gesundheitsbehörden, landesweit und daher auch in Winnenden, Veranstaltungen abgesagt.

Die Stadt Winnenden muss diesen drastischen Schritt gehen, um die Bevölkerung vor einer möglichen Ansteckung bei städtischen Veranstaltung zu schützen. Diese Absagen dienen allein dem Schutz von Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwächen und sollen dadurch medizinische Einrichtungen entlasten.

Die Absage aller städtischen Veranstaltungen mit Publikum gilt vorerst bis einschließlich 15. Mai 2020. Zu den städtischen Veranstaltungen gehören beispielsweise:
-       sämtliche Kulturveranstaltungen des Kulturprogramms bis einschließlich 15. Mai 2020
-       der Runde Tisch Asyl am 25. März 2020
-       die Begegnungswoche „get-together“ vom 30. März bis 3. April 2020
-       der Seniorennachmittag am 4. April 2020
-       die Ausstellungseröffnung 75 Jahre Kriegsende am 15. April 2020
-       die Sportlerehrung am 26. April 2020
-       die Hauptübung der Gesamtwehr Feuerwehr Winnenden am 26. April 2020
-       die Bewirtung bei der Maibaumaufstellung auf dem Marktplatz am 30. April 2020
-       das Maifest an der Hanweiler Kelter am 1. Mai 2020
-       der Wonnetag am 3. Mai 2020

Betriebsnotwendige Sitzungen und Zusammenkünfte wie zum Beispiel Gemeinderats- und Ausschusssitzungen werden bis auf weiteres stattfinden.

Abonnenten und Ticketbesitzer von Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms informieren sich auf der städtischen Homepage und nehmen Kontakt mit dem Amt für Schulen, Kultur und Sport unter kultur@winnenden.de auf.

Empfehlung für weitere Veranstalter

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betont, dass es sich die Stadt Winnenden mit dieser Entscheidung nicht leichtgemacht hat: „Seit Tagen beobachtet der verwaltungsinterne Krisenstab, welcher sich täglich zur Besprechung trifft, wie sich die Lage entwickelt. Aufgrund ständig steigender Erkrankungszahlen im gesamten Bundesgebiet, ist die Absage von Veranstaltungen für einen vorläufig überschaubaren Zeitraum ein sinnvolles Mittel, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch Zeit zu gewinnen.“

Gleichzeitig kann und soll die Entscheidung der Stadt Winnenden auch für alle anderen Veranstalter im Stadtgebiet richtungsweisend sein und eine Hilfestellung für eigene Entscheidungen bieten. Alle Veranstalter werden deshalb dringend gebeten, die Durchführung ihrer Veranstaltungen, unabhängig von deren Größe, zu überdenken und die Möglichkeiten einer Terminverschiebung oder auch einer Absage sorgfältig zu prüfen.

Als Entscheidungshilfe empfiehlt die Stadt Winnenden die Hinweise des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis für die Absage von Veranstaltungen sowie die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Großveranstaltungen und den Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration zur Durchführung von Veranstaltungen.

Dienstag, 10.03.2020, 21 Uhr

Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 - Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland und Frankreich (10.03.2020)​

R 32368/2020 Az.: 504.151 / Das RKI hat heute eine Neubewertung der COVID-19-Risikogebiete (147,7 KB) vorgenommen. Seit heute klassifiziert das RKI international ganz Italien sowie den ganzen Iran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risikogebiete. Ergänzend empfiehlt das Ministerium für Soziales und Integration, das Départment Haut-Rhin (im südlichen Elsass) wie ein Risikogebiet zu behandeln.

Geänderte Besuchszeiten im Rems-Murr-Klinikum

Das Rems-Murr-Klinikum hat zum Schutz der Patienten die Besucherzeiten geändert.

Dienstag, 10.03.2020, 17 Uhr

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus schützen

Das Coronavirus (Sars-CoV-2) breitet sich in Deutschland weiter aus. Während die Krankheit bei jüngeren und gesunden Menschen überwiegend harmlos verläuft, steigt die Fallsterblichkeit bei Menschen über 65 Jahre rapide an. Diese sowie Menschen mit Grunderkrankungen gehören zur Risikogruppe bei der Ansteckung durch das Coronavirus.

Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité, nennt in seinem täglichen Podcast (Hörbeitrag) beim NDR zwei Risikogruppen, welche vor dem Coronavirus geschützt werden müssen. Das ist die Bevölkerungsgruppe jenseits des Rentenalters und das sind Menschen mit Grunderkrankungen. Dazu gehören Immunsuppressionen, Tumorerkrankungen, metabolische Krankheiten (Diabetes, hoher Körperfettindex, Bluthochdruck) und Herz- und Lungenschädigungen. Er empfiehlt, die Ansteckungswelle so gut es geht von diesen Risikogruppen fern zu halten. Dieser Empfehlung folgt die Stadt Winnenden und hat einige Maßnahmen getroffen, um einer Ausbreitung weitest gehend vorzubeugen.

Sensibilisierung der Risikogruppen

Besonders wichtig ist es, die Risikogruppen mit der Ernsthaftigkeit des Themas zu konfrontieren und für gewisse Maßnahmen zu sensibilisieren. Dabei sind besonders die Familien gefragt. Zukünftig sollten die Enkelkinder nicht mehr zur Betreuung zu Oma und Opa gebracht werden, sondern die Jüngeren sollten die Älteren beim Einkaufen zur Vermeidung von Ansteckungen unterstützen. Regelmäßige Kommunikation innerhalb der Familie ist wichtig, um den älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen klar zu machen, dass sie betroffen sein könnten. Das Sozialleben sollte daher einige Monate eingeschränkt werden. Dazu gehört, dass der Alltag in Form von Seniorentreffs und Seniorenveranstaltungen vorübergehend eingestellt werden muss. Es gilt nun hierfür Verständnis aufzubauen und klar zu machen, dass bei Ansteckung in dieser Risikogruppe bis zu 20 Prozent der Infizierten sterben könnten.

Stadt Winnenden sagt Veranstaltungen mit Senioren ab

Um die Risikogruppen zu schützen, sagt die Stadt Winnenden die von ihr ausgerichteten Veranstaltungen mit Senioren ab. Dazu gehört unter anderem der Seniorennachmittag am 4. April 2020 in der Hermann-Schwab-Halle, welcher vorsorglich nicht stattfinden wird. Die Stadtverwaltung empfiehlt den Seniorentreffs der Stadt Winnenden alle geplanten Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Zudem haben sich Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Bürgermeister Norbert Sailer aus Vorsorgegründen dazu entschieden, ab sofort keine Gratulationsbesuche bei den Alters- und Ehejubilaren sowohl zu Hause als auch im Pflegeheim oder betreutem Wohnen selbst oder über die Stellvertreter durchzuführen. „Wir sind tagtäglich mit sehr vielen verschiedenen Menschen im Kontakt. Das Risiko unabsichtlich einen Jubilar beim Gratulationsbesuch anzustecken, ist uns zu hoch. Diesen konsequenten Schritt müssen wir aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus gehen“, sagt die Verwaltungsspitze. (er)

Freitag, 06.03.2020, 12 Uhr

Wichtige Hinweise für Schulen und Kindergärten​

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete auf die Autonome Provinz Bozen - Südtirol erwe¡tert. Aufgrund dieser neuen Bewertung informiert das Kultusministerium alle Schulen und Kindergärten im Land über die zusätzlichen Regelungen (115,5 KB), die umgehend umzusetzen sind.

Informations- und Beratungsmöglichkeiten für Unternehmen

Die IHK erreichen immer mehr Anfragen im Zusammenhang mit dem sich ausbreitenden Coronavirus. Teils sind die Unternehmen über Liefer- und Produktionsketten, Auftragsstornierungen sowie Reisebeschränkungen für Mitarbeiter oder Kunden bereits erheblich von den Folgen der Virusausbreitung betroffen oder fürchten dies in nächster Zeit.

Die IHK Region Stuttgart hat auf ihrer Webseite eine laufend aktualisierte Zusammenstellung verschiedener Informationen und Links zum Thema für Unternehmen veröffentlicht.

Dienstag, 03.03.2020, 17.45 Uhr

Videobotschaft von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth

Im Rems-Murr-Kreis wurde die erste Infektion mit Coronavirus bestätigt. Der Erkrankte ist derzeit im Rems-Murr-Klinikum Winnenden isoliert untergebracht, sein Gesundheitszustand ist stabil.

Hier finden Sie die offizielle Pressemitteilung (92,4 KB)des Landratsamts.