Startseite > Verwaltung & Politik > Zensus 2022

Zensus 2022

2022 findet in Deutschland der Zensus - auch bekannt als Volkszählung - statt. Hierbei wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.

Das Wichtigste im Überblick (506 KB).

Fragen zum Zensus

Weitere Informationen:

Was ist der Zensus?

Der Zensus 2022 ist eine statistische Erhebung. Er ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Außerdem zählt der Zensus alle Wohnungen und Gebäude mit Wohnraum in Deutschland. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen.

In Deutschland findet der Zensus alle zehn Jahre statt. Stichtag und Beginn der aktuellen Befragungen ist der 15. Mai 2022. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Zensus von 2021 ins Jahr 2022 verschoben.

Wer wird befragt? Wie läuft die Haushaltsbefragung ab?

Im Rahmen der Haushaltebefragung wird nur ein Teil der Bevölkerung befragt. Hier wird eine zufällige Stichprobe von Anschriften gezogen und das Ergebnis dieser Stichprobe auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet. Die Auswahl der Anschriften erfolgt auf der Grundlage eines komplexen mathematischen Zufallsverfahrens.

Ab dem Zensus-Stichtag am 15. Mai 2022 kündigen sich die Interviewerinnen und Interviewer (sogenannte Erhebungsbeauftragte) zunächst mit einem Brief oder einer Postkarte schriftlich bei den Haushalten an. Zum angekündigten Termin weisen sich die Erhebungsbeauftragte mit einem Ausweis aus und befragen anschließend den Haushalt in einem kurzen Interview.

Die Erhebungsbeauftragte erfragen, wie viele und welche Personen in der Wohnung wohnen. Anschließend erhalten die Befragten Zugangsdaten für den Online-Fragebogen. Über www.zensus2022.de gelangen sie zum Login-Bereich, wo sie ihre Zugangsdaten eingeben können und weitere Fragen zu ihrer Person, ihrem Bildungsabschluss, Erwerbstätigkeit und Beruf beantworten. Auf Wunsch kann die Befragung auch mit einem Papier-Fragebogen erfolgen.

Muss ich Auskunft geben?

Ja. Personen, die zur Befragung aufgerufen sind, müssen laut Paragraf 23 Zensusgesetz 2022 Auskunft geben. Die Auskunftspflicht beim Zensus 2022 ist notwendig, damit die geforderte hohe Qualität und Genauigkeit der Zensus-Ergebnisse erreicht werden kann. Die Personen, die an den Befragungen teilnehmen müssen, werden angeschrieben.

Muss ich den Erhebungsbeauftragten zu mir ins Haus lassen?

Nein. Die Erhebungsbeauftragten werden die Befragungen an der Haustür bzw. im Hausgang durchführen.

Was passiert mit meinen Daten, die beim Zensus erhoben werden?

Die Daten werden verschlüsselt online übermittelt an das Statistische Landesamt und fließen in die Statistik des Zensus 2022 ein. Die bei jedem Auskunftspflichtigen erhobenen Einzeldaten werden nicht an Dritte weitergegeben, auch nicht an andere Behörden außerhalb der Statistik. Zudem werden die persönlichen Daten zum frühestmöglichen Zeitpunkt von den weiteren Angaben getrennt und gelöscht. Somit sind keinerlei Rückschlüsse auf Personen möglich (Grundprinzip der amtlichen Statistik). Die Ergebnisse werden erst nach Anwendung eines Geheimhaltungsverfahrens veröffentlicht, so dass kein Rückschluss auf Einzelfälle möglich ist.