Rathaus on Tour

Auf ein Wort mit der Stadtverwaltung

Bürgermeister Jürgen Haas, Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Erster Bürgermeister Norbert Sailer laufen durch die Mühltorstraße.
Foto: Stephan Haase

Vorbei- und ins Gespräch kommen!

Nach einer ersten erfolgreichen Staffel geht die Tour des Rathauses in die zweite Runde.

Eingeladen sind wieder alle Bürgerinnen und Bürger. Wir kommen zu Ihnen in die Stadtteile und freuen uns, im direkten Austausch zu
erfahren, welche Themen Sie bewegen. Was könnte verbessert werden? Was wünschen Sie sich für Winnenden? Im Gespräch mit einem der Dezernenten dürfen Sie Ihre Anregungen und Ideen gerne vorbringen.

Termine für 2026 - immer freitags von 16 bis 17 Uhr

27. März in Baach im Alten Rathaus 
24. April in Birkmannsweiler in der Birkmannsweiler-Halle 
15. Mai in Breuningsweiler im Alten Rathaus 
12. Juni in Bürg im Gemeindesaal 
17. Juli in Hanweiler im Vereinsraum 
11. September in Hertmannsweiler im Feuerwehrgerätehaus 
23. Oktober in Höfen in der Gemeindehalle Höfen-Baach 
6. November in Schelmenholz im Stadtteilraum

Die Termine sind öffentlich. Zum Zwecke der Berichterstattung können Bild- und Videoaufnahmen gemacht werden.
Für private Angelegenheiten bitten wir weiterhin darum, einen separaten Termin im Rathaus zu vereinbaren. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Verwaltung sowie die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth zur Verfügung.

Rückmeldungen aus 2026 im Überblick

Bei den Gesprächen in den Stadtteilen wurden Themen und Sachverhalte angesprochen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Einige Fragen wurden bereits direkt vor Ort geklärt. Manche komplexeren oder umfangreicheren Sachverhalte und einige Anregungen nahmen die Vertreter der Stadtverwaltung dankend entgegen und trugen sie an die zuständigen Fachbereiche weiter.
 
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Punkte, welche nicht direkt vor Ort geklärt werden konnten:

Baach

Schmaler Gehweg bei Baacher Hauptstraße 26 und 28

Auf Höhe der Baacher Hauptstraße 26 und 28 ist der Gehweg sehr schmal und ein Durchkommen mit einem Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl schwer bis gar nicht möglich, da auf der angrenzenden Fläche oftmals Gegenstände stehen. Eine Überprüfung des Sachverhalts hat ergeben, dass die Breite des Gehwegs den Eigentumsverhältnissen entspricht. Eine Verbreiterung des Gehwegs ist daher nicht ohne Grunderwerb möglich. Die Grundstücksstrukturen bestanden entlang der Baacher Hauptstraße bereits zu Zeiten der Eingemeindung. Daher steht der Stadt Winnenden an einigen Stellen entlang der Baacher Hauptstraße nicht ausreichend Fläche zur Verfügung, um einen entsprechenden Gehweg mit einer Breite von 1,50 m herstellen zu können.

Verstopfte Schächte

Es kam die Frage auf, ob die Reinigung der Abwasserschächte in der Ruitzenbergstraße enger getaktet werden könnte. Da die Straße nicht qualifiziert ausgebaut wurde, weshalb bspw. keine durchgängigen Randsteine und keine Gehwege vorhanden sind, und der Bereich in landwirtschaftliche Fläche übergeht, ist ein erhöhtes Schmutzaufkommen nicht ungewöhnlich. Mehrere Einläufe in der Straße sind bereits extra gelistet und werden daher engmaschiger überprüft und bei Bedarf gereinigt.

Wunsch nach einem Zebrastreifen vor Kita

Um den Kindergartenkindern das Queren der Straße In der Au zu erleichtern, wurde darum gebeten, einen Zebrastreifen im Bereich vor der Kita einzurichten und Warnschilder „Achtung Kinder“ aufzustellen.
Die Anlage eines Fußgängerüberwegs wird grundsätzlich nach dem „Leitfaden zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen in Baden-Württemberg“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg geprüft. In einer Tempo-30-Zone sind demnach Fußgängerüberwege in der Regel entbehrlich. Grundsätzlich sind für die Einrichtung die Verkehrsstärken, also das Verhältnis zwischen Fahrzeugaufkommen und querenden Personen, bedeutend. Die hierfür erforderlichen Verkehrszahlen werden an der Stelle bei weitem nicht erreicht. Zusätzlich ist die erforderliche Sichtweite von 30 m bei Tempo 30 an der Stelle gegeben.
Zusammenfassend liegen die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs hier leider nicht vor. Es wurden jedoch Hinweisschilder „Achtung spielende Kinder“ angebracht, um Verkehrsteilnehmende auf die Stelle aufmerksam zu machen.

Parkplätze für Kitapersonal

Unmittelbar vor der Kita befinden sich mehrere Parkbuchten, welche teilweise als Dauerstandplätze genutzt werden, was in der Nachbarschaft für Unmut sorgt. Es wurde daher geprüft, die Parkplätze vor der Kita durch eine Beschilderung zu den Betriebszeiten der Kita dem Personal zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile wurden drei Parkplätze dem Kindergarten zugeordnet. Zwei befinden sich auf dem Grundstück des Kindesgartens, einer vorne entlang der Stellflächen mit entsprechender Beschilderung. Außerhalb der Betriebszeiten sind die Parkflächen für Anwohnerinnen und Anwohner nutzbar.

Kreuzung Gartenstraße Hauptstraße

Es wurde darauf hingewiesen, dass im Bereich der Gartenstraße/Hauptstraße immer wieder im Kreuzungsbereich geparkt wird. Das Parken in einer T-Kreuzung ist jedoch zulässig, solange keine Behinderung vorliegt beziehungsweise die Restfahrbahnbreite nicht unterschritten wird. Die Einhaltung der Regelung wird durch den Gemeindevollzugsdienst kontrolliert und bei Verkehrsbehinderung geahndet. Das Installieren einer Fahrbahnverengung, anderer baulicher Maßnahmen oder das Anbringen eines Parkverbots wird nicht angedacht, da die Verkehrssituation bei den Kontrollen des Gemeindevollzugsdiensts dazu keinen Anlass erkennen ließ.

Plakatierungsmöglichkeit für Vereine

Die Vereine aus Höfen und Baach hatten vor dem Termin zu Rathaus on Tour in Baach eine gemeinsame Besprechung. Dabei kam der Wunsch nach mehr Flächen für Veranstaltungsbewerbung auf. Daher wurde die Frage gestellt, ob Baach bzw. die Ortsteile auch Ortseingangstafeln zum Bespannen mit Plakaten erhalten können. Grundsätzlich kann die Stadt den Wunsch nach mehr Werbeflächen für Vereine nachvollziehen. Um bei der Fragestellung auch anderen Ortsteilen und Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, wird die Thematik in der Vereinsvorständebesprechung aufgegriffen werden.

Birkmannsweiler

Parkende Wohnmobile und Anhänger

Den Anwohnerinnen und Anwohnern fallen auch in Birkmannsweiler vermehrt Wohnwagen und Anhänger auf, welche lange Zeit unbewegt am Straßenrand geparkt werden. Dabei sorgen unter anderem auch Anhänger für Unmut. Besonders in Kreuzungsbereichen sorgen die großen Wohnmobile und Campingbusse für Probleme, da sie die Übersicht im Kreuzungsbereich erschweren.
Der Gemeindevollzugsdienst ist daher vermehrt unterwegs und achtet verstärkt auf Fahrzeuge und Anhänger mit langer Standzeit. Zusätzlich wird in Kreuzungsbereichen auf eine gebotene Übersicht geachtet. Seit kurzem hat die Stadt erste Bereiche im Stadtgebiet mit Parkzonen, welche ausschließlich für Pkws vorgesehen sind und damit Wohnmobile nicht zulassen, eingeführt. Ein generelles Verbot für das Abstellen von Wohnmobilen ist mit der aktuellen Rechtslage nicht durchsetzbar, weshalb die Parkregelungen nicht flächendeckend veranlasst werden können. Soweit die Maßnahmen den gewünschten Effekt erzielen, sollen jedoch in weiteren Bereichen, in welchen die Rechtslage es zulässt, entsprechende Anordnungen erlassen und durchgesetzt werden.
 

Krötenzäune an Wegrändern

Die angesprochenen Zäune an den Wegrändern oberhalb des Feuerwehrhauses wurden durch die Stadtverwaltung entfernt.

Breuningsweiler

Kostenerlass für Straßensperrungen für Veranstaltungen von Vereinen

Winnender Vereine sorgen in allen Stadtteilen mit ihren Veranstaltungen für zahlreiche Highlights. Im Gespräch in Breuningsweiler wurde aber auch über den Aufwand gesprochen, den die Vereine stemmen müssen. Neben der Arbeitsleistung, die die Ehrenamtlichen tragen, sorgen die Verwaltungsgebühren für Verkehrssperrungen für eine Belastung der durch Ehrenamt getragenen Veranstaltungen. Daher wurde die Frage gestellt, ob die Stadtverwaltung bei Sperrungen im Rahmen von Veranstaltungen von Vereinen oder zumindest nur bei kulturellen Vereinsveranstaltungen auf die Gebühr verzichten könnte, um die Vereine zu entlasten. Auch wurde angesprochen, ob das Aufstellen der Schilder und Barken durch die Vereine selbst eine Möglichkeit wäre, um die Gebühr zu reduzieren. Auf Rückfrage beim Amt für öffentliche Ordnung wurde darauf hingewiesen, dass die Gebührenordnung auf alle Anträge auf Straßensperrung angewandt werden muss. Das Aufstellen der Verkehrszeichen wird bei gemeinnützigen Vereinen jedoch auf Nachweis der Gemeinnützigkeit zurückerstattet, bzw. bei bereits bekannten gemeinnützigen Vereinen gar nicht erst in Rechnung gestellt. Die Befreiung der Vereine von den Kosten der Aufstellung hatte der Gemeinderat bereits in der Vergangenheit beschlossen. Somit werden den Vereinen bereits nur die Verwaltungsgebühren, jedoch keine Kosten für die Aufstellung in Rechnung gestellt.

Informationsveranstaltungen in Stadtteilen zum Bevölkerungsschutz

Im gemeinsamen Gespräch wurde Interesse an Informationsveranstaltungen zum Bevölkerungsschutz in den Stadtteilen geäußert. Mit den Veranstaltungen im Juli und dem bevorstehenden Warntag am 10. September sowie der Baulichtmeile auf dem City-Treff bietet die Stadtverwaltung zunächst zentrale Angebote in der Kernstadt. Die Stadtverwaltung freut sich jedoch über die Interessensbekundung. Soweit es die Kapazitäten zulassen, wären auch in den Stadtteilen Infoveranstaltungen im Folgejahr eine Anregung, die gerne weiterverfolgt wird.

Funkmast am Haselstein

Für ein besseres Mobilfunknetz wird ein Funkmast am Haselstein aufgestellt. Da der Funkmast den Mobilfunk im Stadtteil Breuningsweiler deutlich verbessern wird, wurde die Frage nach dem aktuellen Stand des Vorhabens nicht zum ersten Mal gestellt. Sowohl die Baugenehmigung als auch der Rote Punkt wurden inzwischen erteilt, sodass mit einem zeitnahen Beginn der Umsetzung durch das bauende Unternehmen gerechnet werden kann.

Rückmeldungen aus 2025 im Überblick

Baach

Parksituation

Im Gespräch wurde mitgeteilt, dass die Parksituation in Baach leider immer wieder den Verkehr beeinflusst. Besonders an der Kreuzung der Haupt- mit der Gartenstraße beeinträchtigen die geparkten Pkw das Blickfeld der Verkehrsteilnehmenden.
Unser Gemeindevollzugsdienst kontrolliert daher in diesen Bereichen seither verstärkt.

Verkehrssituation an der Kreisstraße

An der Kreisstraße fallen immer wieder Autofahrende durch hohe Geschwindigkeiten auf. Es wurde die Bitte geäußert, dagegen durch eine Beschilderung wie bspw. ein Schild mit „Achtung Kinder“ vorzugehen.
Die Verkehrssituation sowie der Vorschlag wurden gemeinsam mit der Polizei besprochen. Leider bietet der Bereich aus Fahrtrichtung Winnenden keinen möglichen Standort für ein solches Schild. Grundsätzlich soll dieses Verkehrszeichen auch nur an Stellen aufgestellt werden, an denen objektiv betrachtet nicht mit Kindern zu rechnen ist.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, werden im Bereich der Kreisstraße vermehrt Verkehrsüberwachungen durch Geschwindigkeitsmessungen stattfinden.

Telefonische Erreichbarkeit der Infotheke

Im gemeinsamen Austausch wurde angesprochen, dass für ein Telefonat mit der Infotheke leider teilweise mehrere Anrufe nötig sind, um sein Anliegen vorzubringen. Da die Mitarbeitenden der Infotheke zeitgleich Bürgerinnen und Bürger am Telefon wie auch vor Ort bedienen, kann es in Stoßzeiten dazu führen, dass nicht jeder Anruf direkt angenommen werden kann.
Im Zuge der Digitalisierung sollen deshalb zukünftig auch die technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um besonders beim Telefondienst die Anrufer zuverlässig und schnell zum richtigen Ansprechpartner zu leiten.

Heizung in der Sporthalle

In der Sporthalle hatte die Heizung im April nicht zuverlässig funktioniert. Die Störung konnte kurz nach dem Gespräch in Baach behoben werden.

Verschmutzte Fahrbahn am Ortseingang

Bei starkem Regen kommt es vor, dass das Regenwasser Erde vom benachbarten Feld auf die Straße und die Bushaltestelle spült. Ein Wassergraben ist bereits vorhanden, so dass bei üblichen Regenmengen der Abfluss funktioniert. Bauliche Änderungen sind aufgrund der Eigentumsverhältnisse leider nicht umsetzbar. Unsere Mitarbeitenden sind jedoch über den Umstand informiert und kümmern sich nach starkem Regen schnellstmöglich um die Säuberung der Bereiche.

E-Ladesäule am Dorfplatz

Die Anregung, eine E-Ladesäule am Dorfplatz zu installieren, wurde den Stadtwerken Winnnden mitgeteilt. Für die weitere Bearbeitung sind die Stadtwerke Winnenden zuständig.

Birkmannsweiler

Verkehr und Straßenbelag Ortsmitte

Im Gespräch wurde vorgebracht, dass im Ortsinneren das Steinpflaster der Straße durch den Verkehr immer wieder gelockert wird, so dass der Boden Unebenheiten aufweist. Zusätzlich verstärke das Steinpflaster das Rollgeräusch, welches sich besonders bei überhöhten Geschwindigkeiten nochmals verstärkt.
Dass die Steine des Pflasterbelags durch den Verkehr gelockert werden und so Unebenheiten entstehen, war der Stadtverwaltung bereits bekannt. Das Pflaster wurde vor vielen Jahren im Rahmen der Gestaltung der Ortsmitte verlegt. Diese Maßnahme wurde damals finanziell gefördert. Der Förderzeitraum, welcher noch mehrere Jahre umfasst, lässt einen Rückbau des Pflasters nicht zu, ohne dass die Fördergelder ganz oder teilweise zurückgezahlt werden müssten.
Die Stadt Winnenden ist daher bereits seit einiger Zeit mit den Fördergebern in Kontakt, um abzuklären, ob eine Änderung zumindest an besonders betroffenen Stellen des Pflasters ohne Förderrückzahlungen möglich wäre. Alternativ wird geprüft, ob ein Inkaufnehmen der Rückzahlungen im Vergleich zu den immer wieder notwendigen Reparaturarbeiten betriebswirtschaftlich sinnvoll wäre.
Durch das Aufstellen von Geschwindigkeitstafeln und ggf. dem Einsatz von Verkehrsmessungsmaßnahmen soll der Verkehr wieder innerhalb der zulässigen Geschwindigkeit gehalten werden.
 

Breuningsweiler

Zugang Sanitäranlagen der Grundschule

Von Seiten der Elternvertretung wurde angesprochen, dass der Wunsch besteht, den Zugang zu den Sanitäranlagen der Grundschule bspw. durch ein Chipsystem sicherer zu gestalten. Hierbei wurde konkret nachgefragt, welche Möglichkeiten durch die Budgetplanung für die Grundschule geboten werden.
Unser Amt für Schulen, Kultur und Sport ist bereits mit der Schulleitung in Kontakt, um die konkreten Vorstellungen und eine mögliche Finanzierung zu besprechen. Es wird eine effiziente und kostengünstige Lösung durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur angestrebt.

Fußgängerüberweg und Spielstraße an der Grundschule

Es wurde der Vorschlag gemacht, die Spielstraße, welche unterhalb der Grundschule in der Sonnenbergstraße beginnt, auszuweiten, sodass die Straße vor dem Schulgebäude noch inbegriffen ist. Auch kam der Vorschlag auf, einen Zebrastreifen für die Schulkinder anzulegen, welche aus Richtung der Hasenäckerstr zur Schule laufen.
Der Vorschlag zur Erweiterung der Spielstraße wurde vor einiger Zeit im Rahmen eines großen Maßnahmenpakets in Zusammenarbeit mit der Grundschule durch die Stadtverwaltung ausführlich geprüft. Die Sonnenbergstraße erfüllt in diesem Bereich leider nicht die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen für einen verkehrsberuhigten Bereich. Die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs in einer 30 km/h-Zone in einem Wohngebiet ist nach den Vorgaben der StVO nicht vorgesehen. Zudem werden für das Anlegen eines Zebrastreifens gewisse durchschnittliche Verkehrszahlen durch Fahrzeuge und Fußgänger benötigt, welche an der Stelle bei weitem nicht zu erwarten sind.
 

Lärmschutz an der Ortsdurchfahrt

Im Gespräch wurde eine starke Lärmbelastung des Ortsrands durch die Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße von Winnenden kommend beschrieben und daher angeregt, Maßnahmen zu prüfen.
Die Ortsdurchfahrt Breuningsweiler hat einzelne Lärmhotspots für die eine Geschwindigkeitsreduzierung aus Lärmschutzgründen grundsätzlich denkbar wäre. Für die Umsetzung ist ein Verfahren, wie erst kürzlich in Hertmannsweiler anhand eines Lärmberechnungsmodells durchgeführt, notwendig. Hierfür soll voraussichtlich im September das Thema im Gemeinderat beraten werden. Bei einem entsprechenden Beschluss, kann ein Ingenieurbüro für eine Lärmberechnung beauftragt werden.

Bewässerung Sportplatz

Da der Boden auf dem Rasenfeld des SV Breuningsweilers im Sommer teilweise sehr trocken ist, wurde angeregt, die Bewässerungsanlage häufiger anzustellen oder die Anlage durch den Verein selbst betreiben zu lassen.
Unser Amt für Hochbau und Gebäudemanagement hat sich mit dem Rasenwart in Verbindung gesetzt. Eine Bewässerung durch mehrere Parteien sahen alle Beteiligten für nicht zielführend an, da bspw. beim Betrieb der Anlage auf anschließende Maßnahmen wie Mähen oder Düngen Rücksicht genommen werden muss. Die Bewässerung wird daher weiterhin von der Stadt übernommen und in regenarmen Zeiten verstärkt durchgeführt.

Windräder

Der aktuelle Stand bezüglich der Windräder auf der Buocher Höhe wurde vor Ort ausgiebig erläutert. Abschließend wurde der Wunsch geäußert, dass die Breuningsweiler Bürgerinnen und Bürger informiert werden, sobald im Sachverhalt neue, konkrete Entwicklungen erfolgt sind.

Bürg

Bushaltestelle Schulerhof

Es wurde geschildert, dass das Erreichen der Bushaltestelle beim Schulerhof in Richtung Winnenden für Schulkinder gefährlich sei, da dafür die Straße nach Bürg überquert werden muss. Aus diesem Grund wurde die Bitte geäußert, zu prüfen, ob die Beschilderung optimiert werden könnte oder andere Maßnahmen denkbar sind.
Bei der Sanierung der Straße nach Bürg wurde bereits über diese Stelle ausführlich gesprochen. Bergauf wurde die Geschwindigkeit daher auf Höhe der Bushaltestellen auf 50 km/h reduziert. In der entgegengesetzten Richtung müssen Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit aufgrund der Kurve reduzieren. Zusätzlich wird vor der Kurve vor querenden Fußgängern gewarnt. Das Amt für öffentliche Ordnung ist jedoch nochmals mit der Polizei und dem Straßenbaulastträger Rems-Murr-Kreis in den Austausch gegangen, um nochmals weitere Möglichkeiten zu besprechen.

Kontrolle freier Rettungswege

Mehrere Personen aus Bürg wiesen darauf hin, dass in Bürg teilweise sehr ungünstig geparkt werden würde, was ein Durchkommen von Rettungskräften im Ernstfall erschweren könnte. Unser Gemeindevollzugsdienst ist deshalb in Bürg seit einiger Zeit verstärkt vor Ort und kontrolliert zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Glasfaserausbau

Es wurde um eine Information zum bevorstehenen Glasfaserausbau gebeten. Dementsprechend wurde vor der Sommerpause im Blickpunkt informiert. Noch in diesem Jahr soll, so der aktuell bekannte Planungsstand, der Glasfaserausbau in Bürg, Höfen, Ruitzenmühle und dem Rest der Kernstadt begonnen werden, bevor mit dem verbliebenen Bereich im Schelmenholz voraussichtlich Anfang 2026 begonnen werden wird.

Waldspielplatz und Spazierweg

Das Schild nahe des Spielplatzes, welches das Durchfahren für Autos verbietet, sei abgefallen und muss wieder montiert werden. Außerdem wurde mitgeteilt, dass dort zahlreiche Autos unberechtigt fahren und am Wegesrand parken.
Auch an dieser Stelle kontrolliert der Gemeindevollzugsdienst daher nun vermehrt. Um auch Randzeiten abzudecken, wurde die Bitte um Kontrollen auch an das Polizeirevier weitergeleitet. Das Schild wurde durch die Mitarbeitenden des Bauhofs bereits repariert.

Bolzplatz

Da die Netze der Fußballtore mehrfach beschädigt wurden und nun seit längerem fehlen, wurde um eine Lösung gebeten, damit die Kinder wieder mit einem einsatzfähigen Tor spielen können. Als mittelfristige Lösung wurde noch im Gespräch durch Ersten Bürgermeister Norbert Sailer vorgeschlagen, die Metall-Tore, welche vorübergehend in Hertmannsweiler genutzt werden, anschließend nach Bürg zu bringen. Da der Vorschlag positiv aufgefasst wurde, werden die Tore nach Bürg gebracht, sobald sie in Hertmannsweiler nicht mehr benötigt werden.

30 km/h-Regelung in der Ortsmitte

Da in der Ortsmitte zwischen Kindergarten und Einmündung Panoramaweg, wo 30 km/h angeordnet sind, häufig Fahrzeuge durch hohe Geschwindigkeiten auffallen, wurde zum einen der Vorschlag gemacht, mit einer 30 km/h auf dem Boden auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit zusätzlich hinzuweisen. Außerdem wurde darum gebeten, einen mobilen Blitzer immer wieder an der Ebniseestraße aufzustellen.
Nach erneuter Bewertung durch das Fachamt muss von einer Markierung auf der Fahrbahn abgesehen werden, da die Anordnung der 30km/h durch die Schilder bereits sehr gut erkennbar und unmissverständlich ist, die auch von Fahrzeugen häufig automatisch erkannt werden. Stattdessen wird an der Ortsdurchfahrt eine Anzeigetafel der gefahrenen Geschwindigkeit aufgestellt und es werden vermehrt Geschwindigkeitsmessungen mit dem mobilen Blitzer durchgeführt.
 

Wunsch nach Ortsverschönerung und Sanierung historischer Stäffele

Um die Bürger dazu zu animieren, das Ortsbild aufzuwerten, wurde der Wunsch geäußert, auch in Bürg mit einem Programm wie bspw. dem Sanierungsgebiet „Nord-Ost“ Anreize zu schaffen. Auch die historischen Stäffele nach Bürg sollten, so der Wunsch der Bürger, saniert werden.
Eine Förderung, ähnlich wie dem Sanierungsgebiet „Nord-Ost“ in der Innenstadt ist aufgrund der langen Planungs- und Durchführungszeiten leider in absehbarer Zeit nicht möglich. Eine Sanierung der Stäffele ist dennoch denkbar und soll daher zunächst intern besprochen werden.

Anzeigetafel Panoramaweg

Am Aussichtspunkt an der Panoramastraße steht eine Übersichtstafel, welche in die Jahre gekommen ist. Es wurde darum gebeten, diese zu erneuern. Das Amt für Schulen, Kultur und Sport wird sich um die Umsetzung kümmern und hat bereits Kontakt zu Dienstleistern aufgenommen.

Wege auf dem Friedhof

Auf dem Friedhof wurde eine Person dabei gesehen, wie sie mit einem Hochdruckreiniger die Platten an den Wegen gereinigt hat. Dabei wurde jedoch das Material aus den Zwischenbereichen der Platten herausgespült. Es wurde angeregt, die Wege zu überprüfen, um Schäden auszuschließen. Außerdem bestehen am Hinterausgang des Friedhofs Unebenheiten auf den Wegen, was zu einer erhöhten Stolpergefahr führt.
Die Überprüfung hat ergeben, dass eine Reinigung der Wegplatten durch einen Dienstleister erfolgte. Die Reinigung mit einem Dampfstrahler ist notwendig, um die Platten effizient und gründlich von Moos freizuhalten. Die ausführende Firma wird zukünftig verstärkt darauf achten, dass die Fugen zwischen den Platten nicht ausgespült werden.
Im Zuge der Urnenfelderweiterung wurden Unebenheiten auf den Wegen zum Großteil wieder instandgesetzt. Jedoch gibt es an allen Friedhöfen immer wieder Unebenheiten durch Wurzeldruck der Bäume, Anlegung neuer Gräber und Verkehrslasten. Es kommt also stetig zu Setzungen oder Anhebungen durch äußere Einflüsse, die immer wieder nachbearbeitet werden müssen.

Zufahrt Bürger Bädle

Zahlreiche Autofahrer fahren direkt bis zum Bürger Bädle. Dabei fahren sie zum Leidwesen von Anwohnern und Spaziergängern leider häufig sehr zügig. Deshalb wurde der Vorschlag in den Raum gestellt, auf Höhe des Parkplatzes der Kirche einen Poller aufzustellen, welcher nur mit einem Schlüssel entfernt werden kann. Diesen sollen nur berechtigte Personen erhalten.
Die Einrichtung von Pollern beziehungsweise Schranken wurde schon mehrfach geprüft und mussten aber jeweils abgelehnt werden. Es handelt sich hier um eine gewidmete Fahrbahn für den öffentlichen Straßenverkehr, welche daher zwangsläufig auch allen Verkehrsteilnehmern zugänglich sein muss. Durch die Lage des Panoramaweges am Weinberg wird der Status der Straße oft falsch eingeschätzt. Auch auf Straßen dieser Art müssen sich Fußgänger rechts orientieren. Es besteht kein Vorrecht, sich in der Mitte zu bewegen, und langsam fahrende Autofahrer damit aufzuhalten. Gleichzeitig ist es die Pflicht der Autofahrer, stets rücksichtsvoll und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und dabei auf Spaziergänger und Radfahrer zu achten. Die gegenseitige Rücksichtsnahme ist das Gebot.
 

Abgrenzung Spielplatz zu Panoramaweg

Da einige Kinder vom Spielplatz schnell auf die Panoramastraße laufen oder mit dem Laufrad fahren und es bereits zu mehreren kritischen Situationen gekommen ist, wurde angeregt, am Ausgang zum Panoramaweg ein Gatter oder eine Verschrankung anzubringen. Um zu verhindern, dass Kinder unbemerkt und schnell vom Gelände des Spielplatzes auf den Panoramaweg gelangen, wurde daher mittlerweile ein entsprechendes Tor am Ausgang des Spielplatzes angebracht.

Hanweiler

Bushaltestelle am Backhäusle

An der Bushaltestelle am Backhäusle befindet sich zwischen Fahrbahn und Gehweg eine grobe Kante, welche besonders für Fahrradfahrer gefährlich ist. Früher war diese durch Farbe gekennzeichnet. Leider ist die Farbe inzwischen nicht mehr zu sehen und sollte nachgestrichen werden. Das Tiefbauamt hat das Streichen der Kante bereits in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen.
Zu demselben Thema wurde die Frage gestellt, wann der Umbau zur barrierefreien Bushaltestellen in Hanweiler vorgesehen ist. Zwischenzeitlich wurden die Entwurfsplanungen für den Umbau der Haltestellen am Ortseingang von Hanweiler und in der Ortsmitte von Breuningsweiler fertiggestellt. Die Unterlagen wurden der Förderstelle mit dem Förderantrag übergeben. Soweit der Förderantrag zeitnah bewilligt wird, soll die Umsetzung im nächsten Jahr durchgeführt werden. Für die Ortsmitte in Hanweiler am Backhaus ist eine aufwendigere Planung erforderlich, die auch die Straßenführung betrifft. Diese soll aus Kapazitätsgründen in etwa zwei Jahren angegangen, dann zum Zuschuss beantragt und nach einer bewilligten Förderung umgesetzt werden.

Verkehr und Übersichtlichkeit in der Ortsdurchfahrt

Für eine bessere Sicht beim Einfahren von der Silvanerstraße in die Weinstraße wurde um einen Spiegel an der Kreuzung gebeten. Das Anbringen eines Spiegels fällt in die Zuständigkeit des jeweiligen Straßenbaulastträgers. Da Geschwindigkeiten anderer Verkehrsteilnehmenden durch Spiegel oftmals falsch eingeschätzt werden, entsteht durch die Spiegel oftmals eine Scheinsicherheit. Ein langsames Hineintasten in den Verkehr auf der Weinstraße durch Fahrzeuge aus der Silvanerstraße ist an dieser Stelle nach Einschätzung des Fachamts problemlos möglich und die sicherere Variante, als nach Spiegel zu fahren.
Es wurde auch die Bitte geäußert, eine digitale Anzeigentafel für die Geschwindigkeit für Verkehrsteilnehmende aus Richtung Korb dauerhaft am Ortseingang zu installieren. Zudem wurde angeführt, dass besonders am jeweiligen Ortsausgang die Verkehrsteilnehmenden stark beschleunigen. Um die tatsächliche Höhe der gefahrenen Geschwindigkeiten festzustellen, wurde eine verdeckte Geschwindigkeitsmessung am Ortseingang von Korb aus kommend vorgeschlagen.
Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Korb wird zeitweise eine mobile Geschwindigkeitsanzeigetafel angebracht. Diese verfügt über eine eingebaute Statistikfunktion. Ähnliche Vorrichtungen werden auch am Ortsausgang Richtung Winnenden angebracht.
Zusätzlich wird eine verdeckte Geschwindigkeitsmessung zeitlich so installiert werden, dass die Messung nicht durch das Anbringen der Anzeigetafel verfälscht wird und das tatsächliche Verkehrsaufkommen sowie die gefahrenen Geschwindigkeiten festgestellt werden können.

Fähnchen zwischen Fahrbahn und Gehweg

Leider fahren immer wieder PKWs auf die Bordsteine, um Gegenverkehr auszuweichen und beschädigen die Fähnchen zwischen Fahrbahn und Gehweg. Die Reparatur wird durch das Tiefbauamt durchgeführt.

Ausbau Rieslingstraße

Es kam die Frage auf, wann der Ausbau der Rieslingstraße erfolgen soll. Die Rieslingstraße wurde bisher nicht endgültig ausgebaut und bei einem späteren Ausbau entstehen noch Straßenanliegerbeiträge für die erschlossenen Eigentümer. Für den Ausbau ist auch teilweise noch ein Grunderwerb nötig. Ein Ausbau steht aus Kapazitätsgründen derzeit noch nicht an. In der Zwischenzeit werden schadhafte Stellen regelmäßig ausgebessert.

Sportangebot

Im Zuge der Umfrage zum Sportangebot in Winnenden wurden folgende Anregungen mitgeteilt:
o             Begradigung des Bolzplatzes
o             Erneuerung der Tischtennisplatte
o             Anlegen eines Pump-Tracks
Die Anregungen wurden dem Amt für Schulen, Kultur und Sport mitgeteilt und fließen in den derzeit entstehenden Sportentwicklungsplan ein.

Hertmannsweiler

Windpark Hörnle

Ein umfassend besprochenes Thema, welches die Hertmannsweiler bewegt, ist der Windpark Hörnle. Um Fragen direkt vor Ort zu beantworten, nahm sich neben Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth auch Geschäftsführer Jochen Mulfinger von den Stadtwerken Winnenden Zeit. Im gemeinsamen Austausch wurde zunächst der gegebene Sachverhalt dargelegt, um die Hintergründe des Projekts zu verdeutlichen.
 
Das Projektgebiet befindet sich zwischen Winnenden und Backnang. Im Entwurf des Regionalplans des Verbands Region Stuttgart wird das Vorranggebiet als „RM-18“ geführt. Vorranggebiete für Windenergie sind ausgewiesene Flächen, auf denen Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Würden durch die Regionalverwaltung keine Vorranggebiete, welche insgesamt 1,8 % der Fläche umfassen müssen, ausgewiesen, wäre die Errichtung von Windkraftanlagen auch an weiteren Stellen rechtlich möglich, soweit gesetzliche Anforderungen, wie Mindestabstände zur Wohnbebauung, eingehalten werden. Die Ausweisung von Vorranggebieten dient somit der räumlichen Eingrenzung.
 
Wird die Planung der Region, welche aktuell unter anderem die Vorranggebiete am Hörnle und auf der Buocher Höhe umfasst, beschlossen, können in diesen Bereichen Windkraftanlagen errichtet werden. Da der Standort am Hörnle sich in den Untersuchungen und Langzeit-Windmessungen als wirtschaftlicher Standort herausgestellt hat, streben die Stadtwerke Winnenden gemeinsam mit den Stadtwerken Backnang und Uhl Windkraft sowie dem Grundstückseigentümer Hofkammer den Bau von Windkraftanlagen im Hörnle an. Durch dieses Vorgehen sind die Stadtwerke an den entstehenden Windrädern, welche andernfalls mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch andere Investoren gebaut würden, beteiligt und können die Gestaltung des Projekts langfristig lenken. Positiv ist auch, dass die Gemeinden Allmersbach im Tal und Leutenbach sich an dem Projekt als direkte Anrainerkommunen ebenfalls beteiligen werden. Entsprechende Gemeinderatsbeschlüsse wurden dort bereits gefasst.
 
Nach Abschluss und Auswertung der Langzeit-Windmessungen im Hörnle, wurden die Ergebnisse vergangene Woche im Gemeinderat vorgestellt. Die Präsentation kann in den Sitzungsunterlagen vom 18. November im Bürgerinformationsportal unter https://gr.winnenden.de/buergerinfo/si0057.asp?__ksinr=997 eingesehen werden.

ÖPNV

Für ÖPNV-Nutzer aus dem Degenhof ist der Weg bis zur Bushaltestelle relativ lang. Daher kam die Frage auf, ob eine zusätzliche Bushaltestelle im Bereich des Degenhofs denkbar wäre. Zusätzlich wurde angemerkt, dass die Busverbindung nach Winnenden an Sonntagen für Kirchgänger und an Schultagen zur dritten Stunde zeitlich sehr ungünstig ausfällt. Daher wurde die Bitte geäußert, zu prüfen, ob die Busfahrzeiten entsprechend angepasst werden könnten.
Die Busverbindungen auf der Linie 332 sind regelmäßig getaktet, von Montag bis Freitag in einem 30-Minuten-Takt, sonn- und feiertags allerdings nur in einem reduzierten 2-Stunden-Takt. Grundprinzipien des Linienbusverkehrs sind eine verlässliche Anbindung an Bahn und S-Bahn. Die Busverbindungen unter der Woche sind auch auf die mit den Schulen abgestimmten überwiegenden Schulanfangs- und -endzeiten abgestimmt. Zur dritten Stunde kann mit dem Bus gefahren werden, allerdings müssen hier leider längere – aber nach den Schülerbeförderungsrichtlinien immer noch akzeptable - Wartezeiten in Kauf genommen werden. An Sonn- und Feiertagen fahren die Busse aus Kosten- aber auch aus Nachfragegründen nur mit einem reduzierten Fahrplan. Oftmals sind Buslinien untereinander abgestimmt bzw. miteinander verknüpft, sodass einfache zeitliche Verschiebungen nicht möglich sind.
Die Möglichkeit, eine weitere Haltestelle im Bereich des Degenhofs einzurichten, wird derzeit bereits verfolgt. Die relativ engen Straßenverhältnisse stellen jedoch für die Busse ein Hindernis beim Wenden dar, weshalb nach einer geeigneten Lösung gesucht wird.
 

Karl-Georg-Pfleiderer-Straße

Es kam positives Feedback bezüglich der 30er-Zone in der Ortsmitte. Gleichzeitig wurde die Bitte geäußert, die Geschwindigkeit durch Aufstellen des Blitzermobils durchzusetzen. Das Amt für öffentliche Ordnung plant daher das zeitweise Aufstellen eines mobilen Blitzers ein.
Außerdem wurde mitgeteilt, dass die Autos nun am oberen Ende der Straße stark beschleunigen, was zu Lärm führt. Hier wurde angeregt, Geschwindigkeitsreduzierung noch ein Stück auszudehnen.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 wurde auf Grundlage eines Lärmschutzgutachtens umgesetzt. Dieses hatte zum Ergebnis, dass die Lärmwerte im weiteren Verlauf der Straße Richtung Ortsausgang nicht ausreichen, um dort die Temporeduzierung weiterzuführen. Für eine Erweiterung besteht damit keine rechtliche Grundlage.
 

Evangelischer Kindergarten

Bezüglich des geplanten Neubaus als Ersatz für den evang. Kindergarten wurde sich nach dem weiteren geplanten Vorgehen erkundigt. Mit Umsetzung des geplanten Neubaugebiets Hofäcker war auch der Bau einer neuen 4-gruppigen Kindertageseinrichtung als Ersatz für die Räume des evangelischen Kindergartens vorgesehen. Zusammen mit der Umsetzung des Neubaugebiets verschiebt sich auch der Bau der Räume für die Kindertageseinrichtung vorerst. Aus diesem Grund soll das Gebäude, in dem der evangelische Kindergarten untergebracht ist, in einer Weise saniert werden, dass eine gute Kinderbetreuung für die nächsten Jahre dort stattfinden kann. Mit der Kirchengemeinde, welche die Einrichtung betreibt, wird das Sanierungskonzept derzeit abgestimmt, sodass voraussichtlich im kommenden Jahr die Sanierung schrittweise erfolgen kann.

Spielplatz Baacher Weg

Der Spielplatz am Baacher Weg könnte nach Aussagen der Teilnehmer Renovierungsarbeiten vertragen. Es wurde darum gebeten, den Spielplatz auszubessern. Zudem wurde die Anregung geäußert, das Angebot für Kleinkinder auf Spielplätzen zu verbessern.
Eine Modernisierung des Spielplatzes ist aktuell nicht vorgesehen. Spielgeräte werden regelmäßig kontrolliert und auf ihre Sicherheit für spielende Kinder überprüft. Die Anregung, dort Spielgeräte für Kleinkinder vorzusehen, nimmt unser Amt für Hochbau und Gebäudemanagement gerne auf und wird diese bei der nächsten Gelegenheit aufgreifen.

Blumenwiesen

Es wurde angemerkt, dass Hertmannsweiler über keine Flächen verfügt, auf der die Stadt die Blumenwiesen anlegt. Darum wurde gebeten, auch in Hertmannsweiler eine Fläche mit Blumen zu füllen.
In der Vergangenheit stand leider keine passende Fläche zur Verfügung, welche durch die Stadtgärtnerei gepflegt wird. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage werden die Einsparungen voraussichtlich auch das Ausbringen von Blumenwiesen betreffen.

Parkende Fahrzeuge stören Einsicht in Kreuzung

An der Kreuzung Rothebühlstraße/Wacholderstraße stehen Fahrzeuge immer wieder so ungünstig, dass die Sicht für Verkehrsteilnehmende sehr beeinträchtigt ist. Der Gemeindevollzugsdienst wird daher immer wieder zu Kontrollen in dem Bereich ausrücken.

Höfen

Flüchtlingsunterkunft

Aufgrund der Berichterstattung zu den sinkenden Belegungszahlen in den Flüchtlingsunterkünften des Kreises wurde die Frage gestellt, ob damit auch die geplante Flüchtlingsunterkunft auf einem Teil des Sportrasens in Höfen verzichtet werden könnte. Wie bereits unter anderem im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Höfen mitgeteilt wurde, soll auf einem Teil des Fußballfelds an der Gemeindehalle Höfen-Baach eine Unterkunft für Geflüchtete entstehen. Die dadurch entstehenden Plätze werden auch weiterhin benötigt werden, um die Aufnahmequote für Winnenden erfüllen zu können. Die Stadtverwaltung hält an ihren Aussagen von der Informationsveranstaltung fest, nach denen das Integrationsmanagement an der Unterkunft regelmäßig vor Ort sein wird, um die Situation detailliert zu verfolgen und bei Bedarf frühzeitig einzuschreiten. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner von der Stadtverwaltung gesehen und gehört werden. Gleichzeitig besteht für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat in der Sache ein Handlungsspielraum, welcher durch die Aufnahmequote und ab 2026 fällige hohe Strafzahlungen für deren Nichterfüllung, auf ein Minimum reduziert ist.

Vorfahrtsregelung Kreuzung Blumenstraße / Seehaldenweg

Da die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung der Blumenstraße mit dem Seehaldenweg für manche Teilnehmenden nicht klar ersichtlich ist, wurde um eine Erläuterung zu den Vorfahrtsverhältnissen an der Kreuzung Blumenstraße / Seehaldenweg gebeten.
Außerdem wurde angeregt, eine Bodenmarkierung zu ergänzen, um die Verhältnisse der Vorfahrt zu verdeutlichen.

Die Straßenbereiche und Einmündungen befinden sich in einer 30 km/h-Zone. Damit gilt rechts vor links. Optische Fahrbahnmarkierungen zur Verdeutlichung einer bestehenden Rechts-vor-links-Regelung werden nur noch in Ausnahmefällen angebracht, nämlich an Einmündungsbereichen, die in irgendeiner Form Besonderheiten aufweisen. Der Einmündungsbereich Blumenstraße / Seehaldenweg ist aber kein außergewöhnlicher Bereich und auch nicht als Unfallhäufungsstelle auffällig. Insofern ist eine Anbringung von Bodenmarkierungen durch das Amt für öffentliche Ordnung nicht geplant.
 
Auch ein Tausch des Schilds „Anlieger frei“ durch „Sackgasse“ wurde vorgeschlagen.
Generell ist den Anwohnern bekannt, dass sie nicht über den Wirtschaftsweg weiter fahren dürfen und es sich daher für sie um eine Sackgasse handelt. Für diejenigen, die aufgrund der Beschilderung berechtigt sind, den Wirtschaftsweg zu befahren, ist der Seehaldenweg keine Sackgasse. Die Verbesserung der Beschilderung wird aufgrund der Anregung durch die Straßenverkehrsbehörde nochmals geprüft.

Parkende Fahrzeuge stören Einsicht in Kreuzung

An der Kreuzung Rothebühlstraße/Wacholderstraße stehen Fahrzeuge immer wieder so ungünstig, dass die Sicht für Verkehrsteilnehmende sehr beeinträchtigt ist. Der Gemeindevollzugsdienst wird daher immer wieder zu Kontrollen in dem Bereich ausrücken.

Schemenholz

vhs-Kurse im Vereinsraum

Mit der vhs Winnenden besteht bereits ein Austausch in der Sache. Konkrete Angebote sind geplant.