Schule trifft Rathaus

Schulklasse im Gespräch mit Oberbürgermeister Holzwarth und dem JGR

Der Aktionstag „Schule trifft Rathaus“ unter Leitung der Landeszentrale für politische Bildung will nicht nur das Wissen über Kommunalpolitik festigen, das bereits im Unterricht vermittelt wird. Vielmehr sollen den Schülerinnen und Schülern Wege aufgezeigt werden, um ihre Kommune mitzugestalten. Sie können dazu Ideen sammeln und mit Entscheidungsträgern über Möglichkeiten der Umsetzung diskutieren.

27 Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums tauschten sich am Mittwochvormittag mit Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und den drei Jugendgemeinderäten Merdan Mardini Cakir, Zainab Al Tameemi und Felias Drummer über die Belange von Jugendlichen in Winnenden sowie das Jugendangebot der Stadt aus. Die Jugendlichen der Klasse 8c erschienen dabei keineswegs unvorbereitet. Zuvor hatten sie sich im Rahmen der Aktion der Landeszentrale für politische Bildung intensiv mit der Frage beschäftigt, was Kommunalpolitik ist und wie sie funktioniert. Anschließend wurde gemeinsam überlegt, welche Wünsche und Forderungen junge Menschen in Winnenden haben könnten.

Schülerinnen im Gespräch mit Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (Mitte) und den Jugendgemeinderäten Merdan Mardini Cakir, Zainab Al Tameemi und Felias Drummer.

Ihre Vorstellungen von konkreten Vorschlägen, wie beispielsweise die stärkere Ausleuchtung von Wegen in den Nächten oder der weitere Ausbau des frei zugänglichen Sportangebots, brachten sie im darauffolgenden Gespräch vor. Interessiert hörten sich die Jugendgemeinderäte und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth die Vorschläge an und gaben anschließend ihre Einschätzung ab. Im Anschluss an die jeweiligen Themenblöcke gab die Schulklasse mittels offener Abstimmung Rückmeldung, ob sie die Antworten der Stadt- und Jugendvertreter als zufriedenstellend empfanden. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigten deutlich: Auch wenn die Stadt- und Jugendvertreter die Wünsche der Jugendlichen unterschiedlich bewerteten, waren die Jugendlichen zufrieden, weil die Positionen und Entscheidungsgründe offen und verständlich erklärt wurden.