Unterzeichnung städtebaulicher Verträge zur Neuordnung des Firmenareals der Erich Schief GmbH & Co. KG
Die Stadt Winnenden beabsichtigt in der Kernstadt die städtebauliche Neuordnung des Gebiets nördlich der Wiesenstraße und südlich des Buchenbachs. Hierfür wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt. Mit der Unterzeichnung der städtebaulichen Verträge durch Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Alexander Schief, Geschäftsführer der Erich Schief GmbH & Co. KG, wurde am 10. Juli ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des ersten von zwei Bauabschnitten auf dem heutigen Firmengelände der Firma Schief erreicht. Als Grundstückseigentümer im Bebauungsplangebiet unterstützt die Firma Schief die städtebaulichen Ziele der Stadt. Sie beabsichtigt hierfür den derzeit auf den Grundstücken ansässigen Betrieb in das Gewerbegebiet „Schmiede III“ nach Hertmannsweiler zu verlagern und in zwei Bauabschnitten eine bauliche Entwicklung auf den Grundstücken in der Wiesenstraße vorzunehmen. Mit den nun abgeschlossenen städtebaulichen Verträgen zur Kostentragung, zum Tausch von Grundstücken sowie zum Handlungskonzept soziales Wohnen in Winnenden konnten die Weichen für die Entwicklung des Areals gestellt werden.
Für den ersten und kleineren der beiden Bauabschnitte ist der Abbruch der Bestandsgebäude für Anfang 2027 vorgesehen. Vorbehaltlich der Erteilung der Baugenehmigung soll der Baubeginn im Anschluss an den Abbruch erfolgen, sodass der Bauabschnitte bis Ende 2028 realisiert werden soll. Mit der Umsetzung des ersten Bauabschnittes soll Wohnraum für rund 75 Menschen entstehen. Derzeit befindet sich die Firma Schief in intensiven Gesprächen mit der Diakonie Stetten, welche die Wohngebäude anmieten möchte. Vorgesehen sind dort 54 Internatsplätze für Auszubildende mit besonderem Förderbedarf sowie 21 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. Mit drei- bzw. viergeschossigen Gebäuden fügt sich die Bebauung in die nähere Umgebung ein und schafft gleichzeitig dringend benötigten Wohnraum. Im rückwärtigen Grundstücksbereich ist eine Gartenanlage vorgesehen. Insgesamt legt die Planung großen Wert auf die Aufenthaltsqualität im Freien. Wasserdurchlässige Wege und gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen schaffen ein attraktives Wohnumfeld für Menschen aller Generationen. Auch der vorhandene Baum an der Grundstücksgrenze wird in den Neubau integriert. Der zentrale Quartiersplatz dient dabei als Treffpunkt und verbindet die einzelnen Gebäude miteinander. Die Planung sieht zudem im vorderen Bereich zur Wiesenstraße vor, die Gehweg- und Einfahrtssituation zu verbreitern bzw. zu optimieren. Konkret stellt dies den Beginn eines Gehwegs entlang der Wiesenstraße auf der stadtzugewandten Seite dar.
Die Entwicklung eines zweiten Bauabschnittes, der dann das jetzige Bürogebäude der Firma Schief mit einbezieht, soll sich hieran anschließen.
