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  • Montag, 28.09.2020: Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder!
  • Montag, 23.11.2020: Zwei Wege - Hinweis: Diese Veranstaltung wird aufgrund der aktuell gültigen Corona Verordnung verschoben. Karten behalten ihre Gültigkeit. Der neue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.
  • Montag, 08.03.2021: Lied der triumphierenden Liebe

Montag, 28. September um 20 Uhr

©Bild: Mirco Dalchow

Lieder und Chansons aus dem Exil 

Sie sind wieder da, die Zwanziger Jahre - den Start in unser 2020er-Jahrzehnt hatten wir uns anders vorgestellt. So schweift der Blick zurück, denn auch vor hundert Jahren war der Verlauf der goldenen Zwanziger alles andere als nur heiteres Partygeschehen. Die Spanische Grippe war gerade überstanden und nach der Starre und Strenge des preußischen Kaiserreichs Freizügigkeit in der Hauptstadt der Weimarer Republik herrschte das Motto: „Raus aus dem Korsett, rein ins Charleston-Kleid!“. Es entwickelte sich ein turbulenter Unterhaltungsbetrieb, parallel aber dazu wuchs das Elend in den Arbeitervierteln, bis der Tanz auf dem Vulkan abrupt an einem Freitag im Jahr 1929 endet – Börsencrash, dann Aufstieg der Nationalsozialisten, Menschen verließen ihre Heimat Deutschland und flohen. Für zahlreiche jüdische Künstler_innen wurde Hollywood neuer Sehnsuchtsort. Das Programm der „Daffkes“ beschreibt die Zerrissenheit der „Goldenen 20er“ und folgt dabei den Biografien verfemter, jüdischer Komponisten. Ergreifend und elegant wird hier die überdrehte Unterhaltungsmusik dem politischen Lied der 20er Jahre gegenübergestellt und es entsteht ein differenzierteres Bild dieser Epoche.

Musik und Texte von Friedrich Hollaender, Hanns Eisler, Kurt Weill, Berthold Brecht u.a.
Wenn ich mir was wünschen dürfte
Der Kitschtango
Die Kleptomanin
Bilbao Song
Ein Lied geht um die Welt
Musik! Musik! Musik!
Ich weiß nicht zu wem ich gehöre
u.a.

Es singen, spielen und sprechen: Die Damen und Herren Daffke

Montag, 23. November um 20 Uhr - Hinweis: Diese Veranstaltung wird aufgrund der aktuell gültigen Corona Verordnung verschoben. Karten behalten ihre Gültigkeit. Der neue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

©Bilder: wikimedia + Tim Binder

Beethoven und Hölderlin

Sie sind Zeitgenossen, die sich nie begegnen sollten und wenig oder nichts gemeinsam zu haben scheinen. Vor 250 Jahren wurden Ludwig van Beethoven in Bonn und Friedrich Hölderlin in Lauffen am Neckar geboren. Mithilfe ihrer Werke, der Lyrik Hölderlins und der Klaviermusik von Beethoven, begegnen sich die beiden großen Geister in diesem wort+ton Programm. Neben Originalwerken wie Oden und Prosa von Hölderlin sind ebenso Auszüge aus Peter Härtlings Roman „Hölderlin“ zu hören. Drei junge Sprecher_innen aus dem Studio für Sprechkunst der Musikhochschule Stuttgart leihen Hölderlin ihre Stimmen und der zum Young-Steinway-Artist ausgezeichnete Pianist Maximilian Schairer spielt aus Beethovens Werken. Das Porträt zweier Künstler, zweier Leben in einer Epoche - ein virtuoses Stimmungsbild zwischen Text und Musik.

Friedrich Hölderlin
Oden und Prosa

Ludwig van Beethoven
Sonate op.27 Nr.1 Es-Dur
Sonate op.27 Nr.2 "Mondscheinsonate" cis-Moll

Janka Watermann, Dominik Eisele und Max-Walter Weise, Rezitation Maximilian Schairer, Klavier
 
In Zusammenarbeit mit dem Studio für Sprechkunst der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart

Montag, 08. März um 20 Uhr

Udo Samel © Florian Rossmanith
Markus Hadulla © Nancy Horowitz
Maria Elisabeth Lott © privat

Eine Soirée mit einer Erzählung von Iwan Turgenjew und Musik von Chausson und Viardot
Sie lieben dieselbe Frau. Die verwandten und befreundeten Muzio und Fabio werben um Valeria, die sich schließlich für Fabio entscheidet. Muzio verlässt das Paar und begibt sich auf Reisen. Nach fünf Jahren kehrt er zurück. Muzio berichtet von seinen Erlebnissen, untermalt von geheimnisvollen auf einer dreisaitigen Violine gespielten Liedmelodien, die in Valeria eine ungekannte Sehnsucht wecken. Der bekannte Burgschauspieler Udo Samel liest aus der Erzählung von Iwan Turgenjew, musikalisch gepaart mit dem Poème von Ernest Chausson und Stücken für Violine und Klavier von Pauline Viardot gespielt von Maria-Elisabeth Lott und Markus Hadulla. Eine musikalisch-literarische Soirée um Sehnsucht und Liebe, erdacht wie aus einem französischen Salon.

Iwan Turgenjew
„Das Lied der triumphierenden Liebe“
Ernest Chausson
Poème op.25 für Violine und Klavier
Pauline Viardot
aus Six Morceaux für Violine und Klavier

Udo Samel, Rezitation ● Maria-Elisabeth Lott, Violine ● Markus Hadulla, Klavier

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